Spannende Unterhaltung

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Dieses ist bereits der sechste Band um Oberkommissarin Alexa Jahn in der Grenzregion Karwendel und ihrem Vater Bernhard Krammer, der beim LKA Tirol arbeitet.

In der Polizeiinspektion Weilheim wird der Katastrophenalarm ausgerufen. Massive Wolkenbrüche und Sturm hatten dazu geführt, dass die Flüsse über die Ufer getreten sind. Es kommt zu Überfluchtungen. Die Telefone stehen nicht still. Immer mehr Meldungen über vermisste Personen erreichen die Inspektion. In einer Schlucht entdeckt Alexa einen Toten. Als sie Fotos von der Auffindesituation erstellt, bemerkt sie, dass der Mann nicht ertrunken ist, sondern ermordet wurde. Alexa beginnt mit den Ermittlungen. Während dessen sucht auf der Innsbrucker Seite Bernhard Krammer nach sechs vermissten Jugendlichen.

Anna Schneider hat einen flüssigen Erzählstil und baut in ihrem Kriminalroman schnell Spannung auf. Dieses liegt auch daran, dass die Handlung ständig zwischen den beiden Ermittlungsteams wechselt und zusätzlich gibt es noch kleine Einschübe, die ich mir am Anfang noch nicht erklären konnte. Dieses Element erhöht zusätzlich die Spannung. Die Beschreibungen der Gegebenheiten kommen nicht zu kurz und ich fühlte mich an die Überschwemmungen im Ahrtal erinnert. Auch die angenehmen kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man am liebsten immer weiterlesen möchte und nicht aufhören mag.

Es ist bereits der sechste Band um das ungleiche Ermittlerteam. Zum besseren Verständnis findet sich ein Steckbrief von Alexa Jahn und Bernhard Krammer im Innenteil, so dass ich keine Probleme hatte in die Geschichte hinein zu finden. Indessen reizt mich das Buch zum Kauf der Vorgängerbände.