Spannung pur!
Der sechste Grenzfall ist wieder einmal unglaublich gut und spannend geschrieben. Anna Schneider lässt zunächst eine große Unwetter Katastrophe aufziehen. Hierfür diente das Ahrtal als Vorlage und die Schrecken gehen einem erneut unter die Haut. In diese Katastrophe webt sie diverse andere, menschliche Katastrophen und Schicksale ein. Es braucht fast das halbe Buch bis alle Handlungsstränge entfaltet sind. Aber dann nimmt die Spannung zu und Alexa Jahn und ihr Vater Bernhard Krammer neben Fahrt auf. Das Tempo zieht immer weiter an und man kann unmöglich das Buch aus der Hand legen. Kunstvoll und mit vielen unerwarteten Wendungen werden die einzelnen Personen miteinander in Verbindung gebracht und der gesamte Fall gelöst. Nur weiß Krämer noch etwas was Alexa dringend wissen sollt... Eine spannende Fortsetzung ist somit angelegt. Ich freue mich darauf!