Wieder äußerst spannend
Der 6. Band der Serie „Grenzfall“ mit dem Titel „Ihr Grab in den Fluten“ von Anna Schneider hat meine Erwartungen an einen gelungenen Krimi absolut erfüllt.
Es geht dieses Mal um Mordermittlungen im Szenario einer Naturkatastrophe.
In der Karwendeltegion ereignet sich eine Flutkatastrophe, die sämtliche Hilfskräfte an ihre Grenzen bringt. Alexa Jahn und ihr Kollege Florian Huber sind mitten im Geschehen und versuchen möglichst viele Leben zu retten, als sie einen Anruf von einem abgelegen Bauernhof erhalten. Eine junge Frau meldet ihren Vater als vermisst. Ein Wandererpaar befindet sich ganz in der Nähe des Hofes ebenfalls in einer Notlage und wird von Huber dorthin geschickt, um Hilfe zu bekommen. Auch Bernhard Krammer, Alexas Vater und Kommissar beim LKA Tirol bricht in das Katastrophengebiet auf. Er macht sich nicht nur Sorgen um seine Tochter, sondern hat durch die Ermittlung im Fall von 6 verschwundenen Jugendlichen eine Spur zu einem mutmaßlichen Vergewaltiger aufgenommen, den er im deutschen Alpengebiet aufzuspüren hofft. Als Alexa in einer Schlucht auf einen Toten trifft, der offensichtlich ermordet wurde, beginnt sie langsam zu verstehen, dass die Bewohner des Bauernhofes etwas Grauenvolles zu verbergen versuchen.
Die Story, die Anna Schneider in ihrem neuen Krimi erzählt, ist sehr komplex und vielschichtig. Außer der Art und Weise, wie sie dieses Mal die beiden Fälle von Alexa und Bernhard verknüpft, die ich doch etwas konstruiert fand, fügt sie Stück für Stück die Puzzleteilchen der einzelnen Geschichten zusammen. Dazu nutzt sie Einschübe aus verschiedenen Erzählperspektiven, was das ganze anfangs etwas verwirrend, im Laufe des Buches aber immer spannender macht.
Meisterhaft ist ihr die Beschreibung des Flutkatastrophenszenarios gelungen. Die Ohnmacht der Betroffenen, die schweren Schicksalsschläge sowie die psychische Belastung der Helfer wird sehr überzeugend dargestellt. Man merkt, dass sich die Autorin sehr intensiv mit den Ereignissen im Ahrtal auseinandergesetzt hat.
Auch muss ich sagen, dass mir das grenzübergreifende Team immer sympathischer wird. Nicht nur Alexa und Bernhard, sondern auch Florian und Roza gewinnen immer mehr an Konturen. Ich mag auch, dass eigentlich immer mindestens ein kleiner Cliffhänger für das nächste Buch besteht. Wie mag es wohl mit Alexas Verehrer, dem zwielichtigen Zahnarzt weitergehen?
Ich konnte das Buch wirklich kaum weglegen und erst aufatmen als die letzte Seite gelesen war. Mich hat die Leseprobe des nächsten Bandes auch schon wieder ordentlich angeteasert und ich freu mich schon drauf.
Das Cover hat einen sehr hohen Wiedererkennungswert und ist ansonsten aber auch schön und passend.
Es geht dieses Mal um Mordermittlungen im Szenario einer Naturkatastrophe.
In der Karwendeltegion ereignet sich eine Flutkatastrophe, die sämtliche Hilfskräfte an ihre Grenzen bringt. Alexa Jahn und ihr Kollege Florian Huber sind mitten im Geschehen und versuchen möglichst viele Leben zu retten, als sie einen Anruf von einem abgelegen Bauernhof erhalten. Eine junge Frau meldet ihren Vater als vermisst. Ein Wandererpaar befindet sich ganz in der Nähe des Hofes ebenfalls in einer Notlage und wird von Huber dorthin geschickt, um Hilfe zu bekommen. Auch Bernhard Krammer, Alexas Vater und Kommissar beim LKA Tirol bricht in das Katastrophengebiet auf. Er macht sich nicht nur Sorgen um seine Tochter, sondern hat durch die Ermittlung im Fall von 6 verschwundenen Jugendlichen eine Spur zu einem mutmaßlichen Vergewaltiger aufgenommen, den er im deutschen Alpengebiet aufzuspüren hofft. Als Alexa in einer Schlucht auf einen Toten trifft, der offensichtlich ermordet wurde, beginnt sie langsam zu verstehen, dass die Bewohner des Bauernhofes etwas Grauenvolles zu verbergen versuchen.
Die Story, die Anna Schneider in ihrem neuen Krimi erzählt, ist sehr komplex und vielschichtig. Außer der Art und Weise, wie sie dieses Mal die beiden Fälle von Alexa und Bernhard verknüpft, die ich doch etwas konstruiert fand, fügt sie Stück für Stück die Puzzleteilchen der einzelnen Geschichten zusammen. Dazu nutzt sie Einschübe aus verschiedenen Erzählperspektiven, was das ganze anfangs etwas verwirrend, im Laufe des Buches aber immer spannender macht.
Meisterhaft ist ihr die Beschreibung des Flutkatastrophenszenarios gelungen. Die Ohnmacht der Betroffenen, die schweren Schicksalsschläge sowie die psychische Belastung der Helfer wird sehr überzeugend dargestellt. Man merkt, dass sich die Autorin sehr intensiv mit den Ereignissen im Ahrtal auseinandergesetzt hat.
Auch muss ich sagen, dass mir das grenzübergreifende Team immer sympathischer wird. Nicht nur Alexa und Bernhard, sondern auch Florian und Roza gewinnen immer mehr an Konturen. Ich mag auch, dass eigentlich immer mindestens ein kleiner Cliffhänger für das nächste Buch besteht. Wie mag es wohl mit Alexas Verehrer, dem zwielichtigen Zahnarzt weitergehen?
Ich konnte das Buch wirklich kaum weglegen und erst aufatmen als die letzte Seite gelesen war. Mich hat die Leseprobe des nächsten Bandes auch schon wieder ordentlich angeteasert und ich freu mich schon drauf.
Das Cover hat einen sehr hohen Wiedererkennungswert und ist ansonsten aber auch schön und passend.