Wie ein Wes Anderson Film als Buch...

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holzannerl Avatar

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Das Buch fühlt sich ein bisschen wie ein Wes Anderson Film an - leicht schräg, ein bisschen seltsam, aber herrlich authentisch. Eine Geschichte über das Verlieren, Suchen und Finden der Liebe (zu sich selbst und anderen), eine Familie, die ihresgleichen sucht und doch ganz normal ist, über Zugehörigkeit, Heimat, Herkunft und Identität. Die Geschwister Greta und Valdin sind mir im Lauf der Geschichte immer mehr ans Herz gewachsen. Und auch die Freunde und Familienmitglieder sind alle irgendwie liebenswert.
Hätte es allerdings das Glossar nicht gegeben, wäre ich verloren gewesen. Ich musste sogar kurz vor dem Ende nochmal bei einigen Personen nachschauen, wie sie anfangs vorgestellt wurden und wie die Familienstrukturen gestaltet sind 🙈
Insgesamt konnte mich die Geschichte überzeugen, dadurch dass ich bei den Personen bis zum Schluss nicht ganz durchgestiegen bin, wer wer ist, war es teilweise etwas schwerfällig zu lesen.