Eintönig. Die Leseprobe enttäuscht.

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aerdna Avatar

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Beim Lesen ist bei mir der Begriff „German Angst“ aufgeploppt, gefolgt von der Frage, ob es wohl auch die „Female Angst“ gibt?!
Hier würde sie passen.
Die Leseprobe finde ich eher enttäuschend und frage mich nach nur 21 Seiten, ob es das ganze Buch lang so weitergeht, oder ob Handlung und Stil noch eine Intensivierung erfahren?! Es liest sich bis hierher eher eintönig, was mehr dem Schreibstil geschuldet ist, als der Idee. Der wirkt auf mich eher unpersönlich, hölzern, trocken. Anhand der Buchbeschreibung sollte sich am Ende der Fahrt wohl ein klares Bild ergeben und ich kann mir auch gut vorstellen, dass das der Autorin gelingt, dennoch bin ich nicht vollends überzeugt. Es wäre sicher günstiger gewesen, die Leseprobe umfassender zu gestalten, sie ist deutlich zu kurz für einen tiefen Eindruck.
Vermuten lässt sich, dass es hier um eine toxische Partnerschaft geht, ein an sich spannendes Thema. Ich weiß nur nicht, ob ich mit der Protagonistin - die bis hierher sehr treffend erzählt ist - nicht überfordert wäre. Diese mehr oder weniger selbstblinde Passivität regt mich wahnsinnig auf. Da wäre es spannend, zu sehen, wie ihr Erkenntnisprozess während der Autofahrt verläuft - vielleicht würde ich am Ende überrascht.
Das Cover finde ich ganz schön, wenn auch nicht unbedingt aussagekräftig. Farblich und vom Motiv her passt es zur Story.