Gedanken unterwegs
Was einem so alles einfällt, wenn man allein im Auto sitzt, im Dunkeln fährt, nicht genau weiß, wohin, weil die Umleitungsschilder auf einmal aufgehört haben.
Zuerst natürlich: ich habe mich verfahren. Ich fürchte mich ein wenig, so ganz allein. Ich muss Bescheid geben. Ich halte bei der nächsten Möglichkeit. Oder ich wende. Ich google ...
Das alles wird als innerer Monolog abgespult, kurz immer wieder unterbrochen von Realitätseinschüben (eine Allee, eine rote Ampel, ein Ortsschild).
Schließlich ertastet sie doch das Telefon, auch den Einschaltknopf - und stellt fest: kein Akku.
So wird - ohne das Hinzukommen einer weiteren Person, einer bedrohlicheren Situation - Spannung erzeugt.
Zuerst natürlich: ich habe mich verfahren. Ich fürchte mich ein wenig, so ganz allein. Ich muss Bescheid geben. Ich halte bei der nächsten Möglichkeit. Oder ich wende. Ich google ...
Das alles wird als innerer Monolog abgespult, kurz immer wieder unterbrochen von Realitätseinschüben (eine Allee, eine rote Ampel, ein Ortsschild).
Schließlich ertastet sie doch das Telefon, auch den Einschaltknopf - und stellt fest: kein Akku.
So wird - ohne das Hinzukommen einer weiteren Person, einer bedrohlicheren Situation - Spannung erzeugt.