Verloren zwischen Straßen und Gedanken

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apfelmaus Avatar

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In „Grüne Welle“ begleitet man eine Frau auf einer scheinbar harmlosen Autofahrt, die sich zu einem psychologischen Labyrinth entwickelt. Esther Schüttpelz erzählt meisterhaft aus dem inneren Monolog der Protagonistin: zwischen Angst, Erinnerungen und Selbsttäuschung entsteht eine dichte Spannung, die gleichzeitig humorvoll, ironisch und nachdenklich macht. Die nächtliche Fahrt wird zum Spiegel ihres Lebens, und jede Umleitung enthüllt mehr über ihre Gefühle, Entscheidungen und Sehnsüchte. Ein faszinierendes, literarisches Erlebnis.