24 Stunden Selbstreflexion
Eine namenlose Frau fährt nach einem Kinobesuch mit der besten Freundin ohne Ziel in die Nacht hinein. Es ist eine Flucht vor dem Ehemann, der sie psychisch und physisch schlecht behandelt. Ohne Plan erlebt sie eine Nacht mit einem angefahrenen Reh und zwei jungen Frauen, die sie als Anhalterinnen mitnimmt. In ihrem Kopf geht sie ihr Leben durch, ihre Ziele, ihre Ehe, ihre Träume.
Es ist ein Roadmovie das Esther Schüttpelz hier beschreibt, manchmal seltsam unpersönlich durch die fehlenden Namen und doch sehr eindringlich. Durch den Perpektivwechsel zwischen der Frau und ihrer besten Freundin bekommt man auch zusätzlich Einblicke in das Leben von „Amy“, wie sie sich den beiden jungen Frauen gegenüber nennt, um in ihren Erzählungen in ein anderes Leben schlüpfen zu können. Auch wenn der Roman nur 24 Stunden umfasst erfährt man erstaunlich viele Details durch die Gedankenspiele der Frau. Man durchlebt mit ihr die privaten und beruflichen Zweifel, die Unsicherheit und die Unzufriedenheit. Die Geschichte mit dem Reh ist schon auch ein bisschen verrückt und gibt dem ganzen fast eine etwas skurrile Note.
Gut gefällt mir die Freundin, die einen handfesten und sympathischen Eindruck macht. Der Twist am Ende der Geschichte gibt dem ganzen noch einen guten Abschluss.
Insgesamt ein sehr interessanter Roman, der gut geschrieben ist und auch eine gewisse Spannung mit sich bringt.
Es ist ein Roadmovie das Esther Schüttpelz hier beschreibt, manchmal seltsam unpersönlich durch die fehlenden Namen und doch sehr eindringlich. Durch den Perpektivwechsel zwischen der Frau und ihrer besten Freundin bekommt man auch zusätzlich Einblicke in das Leben von „Amy“, wie sie sich den beiden jungen Frauen gegenüber nennt, um in ihren Erzählungen in ein anderes Leben schlüpfen zu können. Auch wenn der Roman nur 24 Stunden umfasst erfährt man erstaunlich viele Details durch die Gedankenspiele der Frau. Man durchlebt mit ihr die privaten und beruflichen Zweifel, die Unsicherheit und die Unzufriedenheit. Die Geschichte mit dem Reh ist schon auch ein bisschen verrückt und gibt dem ganzen fast eine etwas skurrile Note.
Gut gefällt mir die Freundin, die einen handfesten und sympathischen Eindruck macht. Der Twist am Ende der Geschichte gibt dem ganzen noch einen guten Abschluss.
Insgesamt ein sehr interessanter Roman, der gut geschrieben ist und auch eine gewisse Spannung mit sich bringt.