Aus- und Aufbruch
Die titelgebende „Grüne Welle“ bedeutet genau das, was man als erstes damit assoziiert. Fahren, ohne anzuhalten. Kein Hindernis, keine Begrenzung – kein Rahmen. Gerade diese vermeintliche Monotonie führt zu einer intensiven Erfahrung, für Protagonisten wie Leser gleichermaßen. Die Emotionen kommen und gehen. Ebenfalls wellenartig ergießen sich positive wie negative Gefühle. Zumeist ohne Ankündigung und mit einer Wucht, durch die ansatzweise deutlich wird, wieviel sich im Inneren der Frau angestaut haben muss.
Das Werk kommt mit wenigen Personen und noch weniger Namen aus. Es geht auch gar nicht darum wie die Frau oder ihre Freundin oder ihr Mann heißen. Sie sind in gewisser Weise jeder und jede. Durch die gewählte Perspektive und den dann doch wieder eng gefassten Rahmen des Geschehens, wird der Fokus sehr deutlich gelegt. Es gibt wenig, das ablenkt, denn ebenso unwichtig wie die Namen der Protagonisten, so irrelevant ist auch die Strecke, die hier zurückgelegt wird.
Hin und wieder gibt es Sequenzen, die sich abseits dieser Strecke ereignen, aber doch immer in Sichtweite. Häufig stellt sich hier unterschwellig die Frage nach der Richtung, die nach einer kurzen Rast eingeschlagen wird. Hochkonzentriert verfolgt der Leser jede Zeile, jedes Wort, um mögliche Knack- oder vielleicht sogar Wendepunkte nicht zu verpassen. Gleichzeitig driften die Gedanken aber auch zu Ereignissen das eigene Leben betreffend, man wird selbst zur Hauptfigur des Buchs.
Mit Sicherheit eine Lektüre, die polarisieren wird. In jedem Fall aber ein unglaublich bildgewaltiges Werk, trotz kaum erkennbarer Licht- und Farbquellen, ebenso wie der klaren Begrenzung des Handlungsortes. Eine Geschichte über Aus- und Aufbruch auf vielen unterschiedlichen Ebenen.
Das Werk kommt mit wenigen Personen und noch weniger Namen aus. Es geht auch gar nicht darum wie die Frau oder ihre Freundin oder ihr Mann heißen. Sie sind in gewisser Weise jeder und jede. Durch die gewählte Perspektive und den dann doch wieder eng gefassten Rahmen des Geschehens, wird der Fokus sehr deutlich gelegt. Es gibt wenig, das ablenkt, denn ebenso unwichtig wie die Namen der Protagonisten, so irrelevant ist auch die Strecke, die hier zurückgelegt wird.
Hin und wieder gibt es Sequenzen, die sich abseits dieser Strecke ereignen, aber doch immer in Sichtweite. Häufig stellt sich hier unterschwellig die Frage nach der Richtung, die nach einer kurzen Rast eingeschlagen wird. Hochkonzentriert verfolgt der Leser jede Zeile, jedes Wort, um mögliche Knack- oder vielleicht sogar Wendepunkte nicht zu verpassen. Gleichzeitig driften die Gedanken aber auch zu Ereignissen das eigene Leben betreffend, man wird selbst zur Hauptfigur des Buchs.
Mit Sicherheit eine Lektüre, die polarisieren wird. In jedem Fall aber ein unglaublich bildgewaltiges Werk, trotz kaum erkennbarer Licht- und Farbquellen, ebenso wie der klaren Begrenzung des Handlungsortes. Eine Geschichte über Aus- und Aufbruch auf vielen unterschiedlichen Ebenen.