Beeindruckend
In diese Geschicht fällt man ziemlich unmittelbar hinein, unvorbereitet und absatzlos. Zunächst wusste ich nicht, was ich davon halten soll.
Dann merkte ich auf einmal - Achtung! Ich bin Literaturwissenschaftlerin - das ist ja formal eine waschechte Novelle. Eine unerhörte Begebenheit: "Die Frau" verfährt sich auf eigentlich bekanntem Terrain und lässt es dann laufen ins Unbekannte hinein. Verschiedene überraschende Wendepunkte. Und das novellentypische Dingsymbol: Die Ampel, die immer wieder auf Grün springt, wenn die Protagonistin sich ihr nähert. Sodass sie dann weiter fährt.
Novellentheorie hin oder her, das muss man natürlich alles gar nicht wissen, aber ich finde es faszinierend wie es der Autorin gelingt, die klassische Form durchzukomponieren. Ich bin überhaupt mehr und mehr eine Bewunderin von Literatur, die formal anspruchsvoll, aufregend gestaltet ist - auch großartige Inhalte gehen in plätschernder Irgendwieform ja verloren.
Hier nicht. Im leicht mysteriösen Sog, den die Geschichte entwickelt, werden Themen wie häusliche Gewalt, intergenerationeller Feminismus, Freundinnenschaft gestreift - und dadurch dass die Leserin das Angedeutete selbst mit Assoziationen füllt, mehr als nur gestreift.
Ich bin beeindruckt von der gestalterischen Kraft dieses Buches.
Dann merkte ich auf einmal - Achtung! Ich bin Literaturwissenschaftlerin - das ist ja formal eine waschechte Novelle. Eine unerhörte Begebenheit: "Die Frau" verfährt sich auf eigentlich bekanntem Terrain und lässt es dann laufen ins Unbekannte hinein. Verschiedene überraschende Wendepunkte. Und das novellentypische Dingsymbol: Die Ampel, die immer wieder auf Grün springt, wenn die Protagonistin sich ihr nähert. Sodass sie dann weiter fährt.
Novellentheorie hin oder her, das muss man natürlich alles gar nicht wissen, aber ich finde es faszinierend wie es der Autorin gelingt, die klassische Form durchzukomponieren. Ich bin überhaupt mehr und mehr eine Bewunderin von Literatur, die formal anspruchsvoll, aufregend gestaltet ist - auch großartige Inhalte gehen in plätschernder Irgendwieform ja verloren.
Hier nicht. Im leicht mysteriösen Sog, den die Geschichte entwickelt, werden Themen wie häusliche Gewalt, intergenerationeller Feminismus, Freundinnenschaft gestreift - und dadurch dass die Leserin das Angedeutete selbst mit Assoziationen füllt, mehr als nur gestreift.
Ich bin beeindruckt von der gestalterischen Kraft dieses Buches.