Die Fahrt der inneren Befreiung
„Grüne Welle“ von Esther Schüttpelz erzählt auf poetische und mitreißende Weise davon, dass wir uns im Leben immer wieder neu entscheiden müssen – und auch neu entscheiden können: für einen anderen Weg, ein anderes Leben und mit anderen Menschen an unserer Seite.
Im Mittelpunkt steht die Mitte vierzigjährige namenlose Ich-Erzählerin, die nach dem monatlichen Kinobesuch mit ihrer besten und einzigen Freundin, in ihr Auto steigt und nach Hause fahren will, bis eine Umleitung sie von ihrem Weg abbringt.
Einen Augenblick unaufmerksam und sie verpasst die Ausfahrt. Sie entfernt sich immer mehr von zu Hause und ihre Gedanken kreisen um ihren Mann, der sich sicher Sorgen machen wird und sie nimmt sich vor, an der nächsten roten Ampel ruft sie ihn an. Doch weit und breit ist keine Ampel in Sicht und wenn, fährt sie auf einer „grünen Welle“ über Autobahnen und Landstraßen durch die ganze Nacht und den folgenden Tag.
Während ihrer Fahrt fängt sie an ihre Situation zu reflektieren, wie und warum ihr Leben sich so verändert hat. Die namenlose Ich-Erzählerin zeigt sich in ihren unterschiedlichen Facetten und Emotionen. Ihre innere Auseinandersetzung kombiniert mit der äußeren erzeugt die Spannung und treibt die Geschichte voran, bis ihr immer klarer wird, dass es vielleicht besser wäre, nie wieder zurückzukehren, den die wahre Gefahr lauert dort auf sie.
Die namenlose Ich-Erzählerin leidet sehr unter der massiven Gewalt ihres Mannes, der alles zu kontrollieren scheint und ihr keinerlei Freiheit gestattet. Durch ihren Gedankenfluss während der Autofahrt setzen sich Stück für Stück die Puzzleteile zusammen. Den inneren Aufruhr der einst so begabten Künstlerin zu erfassen und gleichzeitig zu erkennen, wie extrem sich das Ausmaß ihrer verlorenen Identität auf die Gegenwart auswirkt, macht mich schon betroffen.
Fazit:
Der Schreibstil war für mich anfangs zwar etwas gewöhnungsbedürftig aber schnell konnte ich der Ich-Erzählerin, folgen. Ich fühlte mich der Protagonistin sehr nahe, obwohl sie häufig eher distanziert wirkt und auch sicher nicht gerne Nähe zulässt. Zwischen den Zeilen schwingen viel Melancholie, Schmerz und Verlust mit. Für mich eine ganz besondere aber auch außergewöhnliche Geschichte, die ich gerne weiterempfehle.
Im Mittelpunkt steht die Mitte vierzigjährige namenlose Ich-Erzählerin, die nach dem monatlichen Kinobesuch mit ihrer besten und einzigen Freundin, in ihr Auto steigt und nach Hause fahren will, bis eine Umleitung sie von ihrem Weg abbringt.
Einen Augenblick unaufmerksam und sie verpasst die Ausfahrt. Sie entfernt sich immer mehr von zu Hause und ihre Gedanken kreisen um ihren Mann, der sich sicher Sorgen machen wird und sie nimmt sich vor, an der nächsten roten Ampel ruft sie ihn an. Doch weit und breit ist keine Ampel in Sicht und wenn, fährt sie auf einer „grünen Welle“ über Autobahnen und Landstraßen durch die ganze Nacht und den folgenden Tag.
Während ihrer Fahrt fängt sie an ihre Situation zu reflektieren, wie und warum ihr Leben sich so verändert hat. Die namenlose Ich-Erzählerin zeigt sich in ihren unterschiedlichen Facetten und Emotionen. Ihre innere Auseinandersetzung kombiniert mit der äußeren erzeugt die Spannung und treibt die Geschichte voran, bis ihr immer klarer wird, dass es vielleicht besser wäre, nie wieder zurückzukehren, den die wahre Gefahr lauert dort auf sie.
Die namenlose Ich-Erzählerin leidet sehr unter der massiven Gewalt ihres Mannes, der alles zu kontrollieren scheint und ihr keinerlei Freiheit gestattet. Durch ihren Gedankenfluss während der Autofahrt setzen sich Stück für Stück die Puzzleteile zusammen. Den inneren Aufruhr der einst so begabten Künstlerin zu erfassen und gleichzeitig zu erkennen, wie extrem sich das Ausmaß ihrer verlorenen Identität auf die Gegenwart auswirkt, macht mich schon betroffen.
Fazit:
Der Schreibstil war für mich anfangs zwar etwas gewöhnungsbedürftig aber schnell konnte ich der Ich-Erzählerin, folgen. Ich fühlte mich der Protagonistin sehr nahe, obwohl sie häufig eher distanziert wirkt und auch sicher nicht gerne Nähe zulässt. Zwischen den Zeilen schwingen viel Melancholie, Schmerz und Verlust mit. Für mich eine ganz besondere aber auch außergewöhnliche Geschichte, die ich gerne weiterempfehle.