Eine literarische Spurensuche
Eine Frau auf der Flucht zu sich selbst. Und dabei begann der Abend für die Frau gewohnt. Für diesen einen Abend im Monat zumindest. Denn an diesem besucht sie gemeinsam mit ihrer ehemals engsten, innigsten Freundin das örtliche Kino. An diesem einem Abend, an dem ihr Mann es ihr gestattet. Oder es ihr zumindest nicht verwehrt. Wie doch so vieles.
Auf dem Rückweg dann erst die Umleitung, die nächtliche Fahrt durch die einst vertrauten Straßen, in denen sie glücklich war. Dann die Ausfahrt und zwar die eine Ausfahrt zu spät auf die Allee. Und damit die Fahrt heraus aus dem Bekannten, der häuslichen Enge, hinein in die Dunkelheit. Und hinein in die „grüne Welle“. Denn die eine rote Ampel, welche die Frau zum Halten, zum Orientieren, zum Umkehren bestimmt hat, sie will einfach nicht kommen. Und immer weiter, immer tiefer geht so die Fahrt. Tiefer in die Nacht und tiefer in die Abgründe ihrer Erinnerungen, ihrer Gefühle. Und auch ihrer Ängste und ihrer Verzweiflung. Und nach und nach erscheint beides als das, was es bereits seit vielen Jahren für die Frau ist: bodenlos.
Und aus eben diesem scheint auch das Reh gewachsen zu sein, welches der Frau unvermittelt den Weg versperrt. Und dann tot auf diesem liegt. Und Assoziationen bei der Frau zu ihrem längst vergangenen jüngeren Selbst auslöst. Mit dem Reh im Kofferraum geht es dann weiter ins Unbekannte. Den grünen Ampeln und ihren Gedanken folgend. Und immer tiefer, tiefer hinein.
Und eben diesem Sog, diesem Drang weiter-, weiter- und weiterzufahren, erliege auch ich. Also dem Lesen. Seite um Seite. Ich konnte nicht mehr stoppen! Fasziniert vom Aufbau, der literarischen Sprache, der Tiefgründigkeit, Komplexität der Zeichnung und Ausgestaltung der Figuren. Und davon, so einen großartigen Roman in den Händen zu halten.
Auf dem Rückweg dann erst die Umleitung, die nächtliche Fahrt durch die einst vertrauten Straßen, in denen sie glücklich war. Dann die Ausfahrt und zwar die eine Ausfahrt zu spät auf die Allee. Und damit die Fahrt heraus aus dem Bekannten, der häuslichen Enge, hinein in die Dunkelheit. Und hinein in die „grüne Welle“. Denn die eine rote Ampel, welche die Frau zum Halten, zum Orientieren, zum Umkehren bestimmt hat, sie will einfach nicht kommen. Und immer weiter, immer tiefer geht so die Fahrt. Tiefer in die Nacht und tiefer in die Abgründe ihrer Erinnerungen, ihrer Gefühle. Und auch ihrer Ängste und ihrer Verzweiflung. Und nach und nach erscheint beides als das, was es bereits seit vielen Jahren für die Frau ist: bodenlos.
Und aus eben diesem scheint auch das Reh gewachsen zu sein, welches der Frau unvermittelt den Weg versperrt. Und dann tot auf diesem liegt. Und Assoziationen bei der Frau zu ihrem längst vergangenen jüngeren Selbst auslöst. Mit dem Reh im Kofferraum geht es dann weiter ins Unbekannte. Den grünen Ampeln und ihren Gedanken folgend. Und immer tiefer, tiefer hinein.
Und eben diesem Sog, diesem Drang weiter-, weiter- und weiterzufahren, erliege auch ich. Also dem Lesen. Seite um Seite. Ich konnte nicht mehr stoppen! Fasziniert vom Aufbau, der literarischen Sprache, der Tiefgründigkeit, Komplexität der Zeichnung und Ausgestaltung der Figuren. Und davon, so einen großartigen Roman in den Händen zu halten.