Fahrt auf falschen (?) Wegen
Im Roman begleitet man die namenlose Protagonistin, die nach einem einen Kinobesuch mit ihrer Freundin entscheidet, nicht nach Hause zu fahren. Damit begibt sie sich auf eine lange Autofahrt durch die Nacht, bei der sie auf weitere Personen trifft. Zentral ist auch das Nachdenken über ihr bisheriges Leben und ihre Ehe. Nach und nach erfährt der Leser, was sie dazu bewegt haben könnte, nach dem Kinobesuch nicht wie üblich und erwartet den Heimweg anzutreten.
Die Prämisse des Buches finde ich weiterhin sehr spannend. Leider konnte mich der Roman nicht konstant bei der Stange halten. Nicht nur die namenlose Protagonistin, auch ihr Mann und ihre Freundin bleiben für mich wenig greifbar. Auch die beiden anderen Figuren bleiben im Verlauf des Romans namenlos. Von der Autorin ist dies vermutlich genauso gewollt. So könnten die Personen aus dem Umfeld eines jeden Lesers stammen. Für mich persönlich war die Distanz leider zu groß und der Schreibstil durch die beschriebene Benennungen der Personen zum Teil auch sperrig. Auch das Ende des Buches konnte mich nicht ganz überzeugen, auch wenn ich aus literarischer Sicht nachvollziehen kann, warum der Roman so endet.
Für mich gut funktioniert hat der ruhige, neutrale Schreibstil und der innere Monolog der Frau, den man auf 208 Seiten verfolgt. Der Roman hat mich definitiv zum Nachdenken angeregt und ich war neugierig zu erfahren, wie das Leben der Frau weitergeht. Die Thematik ist ansprechend und bietet viel Identifikationspotential. Ich werde weitere Werke der Autorin lesen.
Die Prämisse des Buches finde ich weiterhin sehr spannend. Leider konnte mich der Roman nicht konstant bei der Stange halten. Nicht nur die namenlose Protagonistin, auch ihr Mann und ihre Freundin bleiben für mich wenig greifbar. Auch die beiden anderen Figuren bleiben im Verlauf des Romans namenlos. Von der Autorin ist dies vermutlich genauso gewollt. So könnten die Personen aus dem Umfeld eines jeden Lesers stammen. Für mich persönlich war die Distanz leider zu groß und der Schreibstil durch die beschriebene Benennungen der Personen zum Teil auch sperrig. Auch das Ende des Buches konnte mich nicht ganz überzeugen, auch wenn ich aus literarischer Sicht nachvollziehen kann, warum der Roman so endet.
Für mich gut funktioniert hat der ruhige, neutrale Schreibstil und der innere Monolog der Frau, den man auf 208 Seiten verfolgt. Der Roman hat mich definitiv zum Nachdenken angeregt und ich war neugierig zu erfahren, wie das Leben der Frau weitergeht. Die Thematik ist ansprechend und bietet viel Identifikationspotential. Ich werde weitere Werke der Autorin lesen.