Falsch abgebogen

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hrbutterfly Avatar

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Das Buchcover ist typisch für den Diogenes-Verlag. Es ist schon aussagekräftig.
Der Inhalt des Buches ist allerdings nicht alltäglich. Die Protagonistin lernen wir nur als "die Frau" kennen. Der Gegenspieler ist "der Mann".
Sie fährt eine Landstraße entlang und weiß nicht, wo sie landet. Dabei gehen ihr natürlich viele Gedanken durch den Kopf.
Der Anfang dieses kleinen Buches ist sehr vielversprechend. Leider schwächelt es dann mit der Geschichte der zwei Mädchen. Auch hier - keine Namen - nur die Große und die Kleine. Leider werden die Charaktere nicht wirklich tiefer beleuchtet.
Viel interessanter wäre die seelische Verfassung der Hauptprotagonisten gewesen.
Warum hat sie sich nie gegen ihren Mann gewehrt? Wo will sie noch hin in ihrem Leben? Warum vertraut sie ihrer Kunst nicht mehr?
Welche Rolle spielt ihre beste Freundin wirklich?
Am Ende etwas unbefriedigend. Schade.