Hat mich richtig geflashed
Nach dem Kino setzt sie sich ins Auto, eigentlich will sie nur heim. Doch eine Umleitung ändert alles. Sie verpasst eine Ausfahrt nach der anderen, fährt eine ganze Nacht und den nächsten Tag einfach weiter, vorbei an einsamen Landstraßen und in das kalte Licht von Tankstellen. In „Grüne Welle“ wird dieser ungeplante Roadtrip zur Flucht vor dem eigenen Leben und zu einer Reise ins eigene Innere.
Esther Schüttpelz schreibt das extrem intensiv. Man steckt mitten in ihrem Gedankenstrom aus Erinnerungen und Rechtfertigungen fest. Durch die langen Sätze entsteht ein richtiger Sog. Besonders spannend fand ich, dass die Geschichte auch mal aus der Sicht ihrer Freundin erzählt wird, wodurch man erst nach und nach checkt, was da eigentlich schiefläuft. Fand diese Perspektiven sehr interessant.
Am Ende wird klar: Die wahre Gefahr wartet nicht in der Finsternis draußen, sondern zu Hause bei ihrem Mann. Ein kluges, beklemmendes Buch. Hat mich richtig geflashed
Esther Schüttpelz schreibt das extrem intensiv. Man steckt mitten in ihrem Gedankenstrom aus Erinnerungen und Rechtfertigungen fest. Durch die langen Sätze entsteht ein richtiger Sog. Besonders spannend fand ich, dass die Geschichte auch mal aus der Sicht ihrer Freundin erzählt wird, wodurch man erst nach und nach checkt, was da eigentlich schiefläuft. Fand diese Perspektiven sehr interessant.
Am Ende wird klar: Die wahre Gefahr wartet nicht in der Finsternis draußen, sondern zu Hause bei ihrem Mann. Ein kluges, beklemmendes Buch. Hat mich richtig geflashed