Irrfahrt
Das Cover hat mich sofort angesprochen und mich neugierig gemacht. Es unterstreicht den Buchtitel und ich finde es sehr passend.
Nach einem Kinobesuch mit ihrer Freundin fährt die, im folgenden als Frau bezeichnete Protagonistin, statt direkt nach Hause, einfach einen anderen Weg, aus der Stadt heraus, scheinbar ohne Sinn und ohne Ziel. Man gewinnt beim Lesen den Eindruck, als bräuchte sie diese Fahrt und diese Zeit, um ihr Leben, das sie nicht glücklich macht, zu reflektieren. Sie fährt immer weiter und ich habe bei der Frau ein leichtes Prickeln verspürt, fantasierend, wie es wohl wäre, wenn sie einfach nicht in ihr altes Leben zurückkehren würde.
Die 2. Ebene in diesem Buch bildet die Handlung des Ehemanns der Frau und deren Freundin, die sich, jeder auf seine Art Gedanken machen, wo die Frau abgeblieben ist.
Etwas ungewöhnlich ist die Anonymität der Personen, die namentlich nicht in Erscheinung treten. Ausnahme ist der Vornamen der Frau, der eine zeitlang ab ca. Mitte des Buches genannt wird. Andererseits fällt so die Konzentration auf die Handlung.
Die Handlungsstränge sind für mich nicht fertig geschrieben und bieten viel Raum für eigene Interpretationen. Das Ende ist auf einmal da, wenn man nicht unbedingt damit rechnet. Dadurch hat mich das Buch etwas unzufrieden zurückgelassen. Aber dennoch und trotz einiger Längen im Zwischenteil, hat sich für mich ein Sog entwickelt und ich wollte es unbedingt zu Ende gelesen.
Wer gerne in etwas Ungewohntes eintaucht und vieles zwischen den Zeilen den eigenen Gedanken überlassen möchte, der ist bei diesem Buch gut aufgehoben.
Fazit: Interessant zu lesen, weil es seinen ganz eigenen Stil hat, aber leider am Ende etwas flach.
Nach einem Kinobesuch mit ihrer Freundin fährt die, im folgenden als Frau bezeichnete Protagonistin, statt direkt nach Hause, einfach einen anderen Weg, aus der Stadt heraus, scheinbar ohne Sinn und ohne Ziel. Man gewinnt beim Lesen den Eindruck, als bräuchte sie diese Fahrt und diese Zeit, um ihr Leben, das sie nicht glücklich macht, zu reflektieren. Sie fährt immer weiter und ich habe bei der Frau ein leichtes Prickeln verspürt, fantasierend, wie es wohl wäre, wenn sie einfach nicht in ihr altes Leben zurückkehren würde.
Die 2. Ebene in diesem Buch bildet die Handlung des Ehemanns der Frau und deren Freundin, die sich, jeder auf seine Art Gedanken machen, wo die Frau abgeblieben ist.
Etwas ungewöhnlich ist die Anonymität der Personen, die namentlich nicht in Erscheinung treten. Ausnahme ist der Vornamen der Frau, der eine zeitlang ab ca. Mitte des Buches genannt wird. Andererseits fällt so die Konzentration auf die Handlung.
Die Handlungsstränge sind für mich nicht fertig geschrieben und bieten viel Raum für eigene Interpretationen. Das Ende ist auf einmal da, wenn man nicht unbedingt damit rechnet. Dadurch hat mich das Buch etwas unzufrieden zurückgelassen. Aber dennoch und trotz einiger Längen im Zwischenteil, hat sich für mich ein Sog entwickelt und ich wollte es unbedingt zu Ende gelesen.
Wer gerne in etwas Ungewohntes eintaucht und vieles zwischen den Zeilen den eigenen Gedanken überlassen möchte, der ist bei diesem Buch gut aufgehoben.
Fazit: Interessant zu lesen, weil es seinen ganz eigenen Stil hat, aber leider am Ende etwas flach.