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Rollercoaster

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elenanett Avatar

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Der Roman „Grüne Welle“ von Esther Schüttpelz hat mich aufgrund seiner sprachlichen Besonderheit sehr beeindruckt. In einer klaren und konzentrierten Sprache beschreibt das Buch die nächtliche Autofahrt einer namenlosen Frau. Dabei geht es nicht nur um die Fahrt selbst, sondern vor allem um die inneren Gedanken und Konflikte der Hauptfigur, die im Zwiespalt zwischen dem Wunsch nach Sicherheit und dem Bedürfnis, selbstbestimmt zu leben, steckt. Bei der Fahrt entstehen zwangsläufig Fragen über psychische Kontrolle und Eigenständigkeit persönlicher Entscheidungen – und darüber, ob die Protagonistin sich von destruktiven Gewohnheitsbeziehungen lösen sollte. Alle, die sich für Geschichten rund um Lebensentscheidungen interessieren, werden hier auf ihre Kosten kommen. Das Buch ist absolut empfehlenswert.