Schwierig

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laraesia Avatar

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„Dabei hatte sie sich, indem sie sich etwas nicht zugestand, das sie sich in Wahrheit nicht traute, durchaus überlegen gefühlt, so als hätte sie sich an eine Regel gehalten, die die anderen nicht einmal kannten und die einzuhalten sich irgendwann lohnen würde“

„Die Frau“ steigt nach einem Kinobesuch mit „der Freundin“ in ihren Golf und beschließt kurzfristig, nicht nach Hause zu fahren. Es beginnt ein innerer Monolog in dem die Frau sich immer wieder vornimmt, bei der nächsten Gelegenheit umzudrehen - doch daraus werden mehrere Stunden und es wird immer klarer, dass sie vor etwas davon fährt. Sprachlich teilweise eindrucksvoll. Die Autorin anonymisiert und spricht immer von „Der Frau“ - zu Beginn sehr ungewöhnlich und auch Distanz wahrend.

Ich bin super hin und hergerissen. Einerseits mochte ich das Buch irgendwie, andererseits hat es mich nicht so in den Sog gezogen, wie viele Rezensenten beschreiben und ich habe viele Anläufe gebraucht.