Sorgt auch beim Lesen für eine "Grüne Welle"
„Es kam ihr vor, als schaltete innerlich eine Ampel auf Grün, deren jahrelang währende Rotphase sie bisher gar nicht bemerkt hatte.“
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Eines Abends gehen zwei Frauen ins Kino. Die Freundin der Frau fährt wieder nach Hause, aber für die Frau beginnt ein Roadtrip mit Folgen. Es ist nur eine Umleitung, die sie von ihrem Weg abbringt und die „Grüne Welle“, die Grünphase der Ampeln, auf die sie trifft, trägt dazu bei, dass sie nicht nach Hause fährt. Vielleicht ist das auch besser so, denn der Mann, der dort auf sie wartet, ist eher kontrollierend als verständnisvoll. Passenderweise ist auch noch ihr Akku leer und so hält sie für eine lange Zeit nicht mehr an - bis ihr der Sprit ausgeht und sie notgedrungen an einer Tankstelle anhalten muss. Hier macht sie eine Begegnung, die ihr Leben verändern wird.
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Ich mochte schon „Ohne mich“, den Debütroman von Esther Schüttpelz, sehr, und „Grüne Welle“ hat meine hohen Erwartungen definitiv noch übertroffen. Ich mochte das Rauschartige an diesem nächtlichen Roadtrip, der so atmosphärisch geschildert wird, dass man ihn sich sehr gut vorstellen konnte. Ich mochte die technische Umsetzung, den stetigen Spannungsaufbau, der auch beim Lesen für eine „Grüne Welle“ sorgt.
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Die Frau, von Beruf her Künstlerin, fand ich sehr interessant. Ihr Verhalten bzw. ihre Entwicklung innerhalb der Geschichte wirkte auf mich sehr nachvollziehbar und menschlich. Sprachlich fand ich es einfach herrlich, ich habe sehr viele Stellen markiert.
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Für mich definitiv ein (Jahres-)Highlight!
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4,5/5 ⭐️
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Eines Abends gehen zwei Frauen ins Kino. Die Freundin der Frau fährt wieder nach Hause, aber für die Frau beginnt ein Roadtrip mit Folgen. Es ist nur eine Umleitung, die sie von ihrem Weg abbringt und die „Grüne Welle“, die Grünphase der Ampeln, auf die sie trifft, trägt dazu bei, dass sie nicht nach Hause fährt. Vielleicht ist das auch besser so, denn der Mann, der dort auf sie wartet, ist eher kontrollierend als verständnisvoll. Passenderweise ist auch noch ihr Akku leer und so hält sie für eine lange Zeit nicht mehr an - bis ihr der Sprit ausgeht und sie notgedrungen an einer Tankstelle anhalten muss. Hier macht sie eine Begegnung, die ihr Leben verändern wird.
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Ich mochte schon „Ohne mich“, den Debütroman von Esther Schüttpelz, sehr, und „Grüne Welle“ hat meine hohen Erwartungen definitiv noch übertroffen. Ich mochte das Rauschartige an diesem nächtlichen Roadtrip, der so atmosphärisch geschildert wird, dass man ihn sich sehr gut vorstellen konnte. Ich mochte die technische Umsetzung, den stetigen Spannungsaufbau, der auch beim Lesen für eine „Grüne Welle“ sorgt.
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Die Frau, von Beruf her Künstlerin, fand ich sehr interessant. Ihr Verhalten bzw. ihre Entwicklung innerhalb der Geschichte wirkte auf mich sehr nachvollziehbar und menschlich. Sprachlich fand ich es einfach herrlich, ich habe sehr viele Stellen markiert.
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Für mich definitiv ein (Jahres-)Highlight!
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