Wegfahren
„When I want to run away, I drive off in my car“ wusste schon Peter Gabriel. Die namenlose Frau in Esther Schüttelpelzs Roman „Grüne Welle“ macht es ähnlich. Wobei es bei ihr anfangs grundlos wirkt. Beiläufig passiert es ihr. Eine Umleitung, eine verpasste Ausfahrt. Das Umkehren, der Anruf zu Hause, aufgeschoben.
Die Geschichte spielt hauptsächlich im Auto und kommt mit nur einer handvoll Protagonisten aus. Auch die Erzählweise fokussiert stark aufs Innenleben der beiden Hauptfiguren. Was sie denken, fühlen, sehen. Dadurch hebt sich das Buch vom Einheitsbrei ab. Als Leser muss man sich auf dieses Experiment aber auch einlasen können.
Esther Schüttelpelzs Schreibstil hat mir gut gefallen. Er trägt die Geschichte. Vieles bleibt im Dunkeln, wird nur angedeutet. Als Leser bekommt man nur einen kurzen Ausschnitt aus dem Leben der ProtagonistInnen gezeigt. Durch die Distanziertheit der Sprache und Erzählweise hat mich das Buch während der Lektüre emotional jedoch kaum berührt oder mitgenommen. Allerdings konnte ich einige interessante Gedankenansätze mitnehmen.
Die Geschichte spielt hauptsächlich im Auto und kommt mit nur einer handvoll Protagonisten aus. Auch die Erzählweise fokussiert stark aufs Innenleben der beiden Hauptfiguren. Was sie denken, fühlen, sehen. Dadurch hebt sich das Buch vom Einheitsbrei ab. Als Leser muss man sich auf dieses Experiment aber auch einlasen können.
Esther Schüttelpelzs Schreibstil hat mir gut gefallen. Er trägt die Geschichte. Vieles bleibt im Dunkeln, wird nur angedeutet. Als Leser bekommt man nur einen kurzen Ausschnitt aus dem Leben der ProtagonistInnen gezeigt. Durch die Distanziertheit der Sprache und Erzählweise hat mich das Buch während der Lektüre emotional jedoch kaum berührt oder mitgenommen. Allerdings konnte ich einige interessante Gedankenansätze mitnehmen.