Wie ein Kammerspiel
Nach einem Kinobesuch verfährt sich eine Künstlerin in ihren 40ern auf dem Heimweg. Statt nach Hause zu fahren, entfernt sie sich immer weiter davon. Was als Orientierungslosigkeit beginnt, entwickelt sich zu einer surrealen Fahrt ins eigene Ich. Begünstigt durch eine Kette grüner Ampeln, entfernt sie sich nicht nur vom zuhause, sondern auch immer weiter von ihrem geordneten Leben mit ihrem Ehemann. Nach und nach werden Details über ihr Zusammenleben offengelegt. Dieses scheint eher bedrohlich zu sein und eine Gefahr für die Frau zu sein.
Die Geschichte entfaltet sich wie ein Kammerspiel im Auto. Ohne Namen für die Protagonisten zu nennen, schafft die gewählte Perspektive eine Distanz zur Handlung. Mir ganz persönlich war diese Distanz zu stark. Ich bin beim Lesen nie so richtig in den Fluss gekommen. Die gesamte Situation war mir eine Spur zu surreal.
Die Geschichte entfaltet sich wie ein Kammerspiel im Auto. Ohne Namen für die Protagonisten zu nennen, schafft die gewählte Perspektive eine Distanz zur Handlung. Mir ganz persönlich war diese Distanz zu stark. Ich bin beim Lesen nie so richtig in den Fluss gekommen. Die gesamte Situation war mir eine Spur zu surreal.