Hoffnungsgeschichte
Menschen, die Tür an Tür wohnen und selten miteinander in Kontakt treten.Ina, die zum Zahnarzt hetzt, über das Obsthändlerehepaar Arslan, das mit kreativer Kreidewerbung Kunden lockt, bis hin zu Herrn Bello, der noch immer um den Verlust seiner Frau trauert. Alltag in unserer Realität. Kleine Zufälle und Begegnungen können alles verändern. Vielleicht wird am Ende des Buches klar, das Leben in der Siedlung ist voller unvorhersehbarer Ereignisse, die oft näher beieinanderliegen, als man denkt. Eine Geschichte, die Lust auf mehr macht.
Den Schreibstil finde ich angenehm. Eine sachliche, aber bildhafte Erzählweise, die das scheinbar Gewöhnliche zeigt. Geprägt von innerer Zerrissenheit, schwarzem Humor und einer beklemmenden Atmosphäre – alles vor dem Hintergrund eines scheinbar harmlosen Zahnarzttermins, der für Ina zur Metapher für ihre Lebensängste wird. Bildhaft, aber nicht überladen. Liest sich wunderbar.
Den Schreibstil finde ich angenehm. Eine sachliche, aber bildhafte Erzählweise, die das scheinbar Gewöhnliche zeigt. Geprägt von innerer Zerrissenheit, schwarzem Humor und einer beklemmenden Atmosphäre – alles vor dem Hintergrund eines scheinbar harmlosen Zahnarzttermins, der für Ina zur Metapher für ihre Lebensängste wird. Bildhaft, aber nicht überladen. Liest sich wunderbar.