Es war einmal eine Siedlung in einer großen Stadt
In der Siedlung „Am Kastanienbaum“ wohnen 1.583 Menschen, dicht an dicht. Man sieht sich, aber kennt man sich auch? Da ist Ina, die noch nicht den Richtigen fürs Leben getroffen hat, Mama von Henry, der nach der Schule gern ins Ausland möchte, aber sich nicht traut, es seiner Mutter zu sagen. Oder Herr Bello, der die Kleidung von Inas verstorbener Mutter so zauberhaft findet. Frau Arslan, die im Ladengeschäft ihres Mannes heimlich Rilke-Gedichte in Pralinenschachteln versteckt. Frau Kaiser, deren Sohn mit seiner Familie in Asien lebt und der lustigerweise Roland heißt. Samy, Herr Krämer, Paco, Anh.
Der Fund einer Weltkriegsbombe bringt plötzlich eine unerwartete Dynamik in die Siedlung, denn im Angesicht dieses Ereignisses, dieser Bedrohung – oder vielleicht auch Sensation – beginnen sich alte Muster und Gewohnheiten aufzulösen. Einem Glitzerstaub gleich kommen die Dinge in Bewegung.
Tanja Kokoskas Roman ist einfach nur schön! Sie schreibt, gleich einem modernen Märchen, eine Zauber-hafte Geschichte, und in meinem inneren Auge hat sich direkt eine quirlig bunte Kulisse analog dem Umschlag eingenistet. Ihre Figuren sind so besonders und liebevoll gezeichnet, dass man jeden einzelnen Charakter kennenlernen möchte. So fühle ich mit Frau Arslans Lebenskummer, möchte mit Ina Apfelkompott für die Seele genießen, mit Henry Wahrheit oder Pflicht spielen. Ich sehe mich mit Herrn Bello im Schlafzimmer tanzen und mit Frau Kaiser einen kleinen Roboter streicheln.
Ich könnte dieses Buch immer und immer wieder ein erstes Mal lesen! Warum? Weil diese Geschichte Freude bringt, von Zusammenhalt, echter Freundschaft, Respekt und Offenheit erzählt. Weil sie Brücken baut und auf so liebevolle Art von Mut und Zuversicht schreibt.
Der Fund einer Weltkriegsbombe bringt plötzlich eine unerwartete Dynamik in die Siedlung, denn im Angesicht dieses Ereignisses, dieser Bedrohung – oder vielleicht auch Sensation – beginnen sich alte Muster und Gewohnheiten aufzulösen. Einem Glitzerstaub gleich kommen die Dinge in Bewegung.
Tanja Kokoskas Roman ist einfach nur schön! Sie schreibt, gleich einem modernen Märchen, eine Zauber-hafte Geschichte, und in meinem inneren Auge hat sich direkt eine quirlig bunte Kulisse analog dem Umschlag eingenistet. Ihre Figuren sind so besonders und liebevoll gezeichnet, dass man jeden einzelnen Charakter kennenlernen möchte. So fühle ich mit Frau Arslans Lebenskummer, möchte mit Ina Apfelkompott für die Seele genießen, mit Henry Wahrheit oder Pflicht spielen. Ich sehe mich mit Herrn Bello im Schlafzimmer tanzen und mit Frau Kaiser einen kleinen Roboter streicheln.
Ich könnte dieses Buch immer und immer wieder ein erstes Mal lesen! Warum? Weil diese Geschichte Freude bringt, von Zusammenhalt, echter Freundschaft, Respekt und Offenheit erzählt. Weil sie Brücken baut und auf so liebevolle Art von Mut und Zuversicht schreibt.