Feelgoodroman
Eine Siedlung wie aus dem Bilderbuch, multikulti, wimmelnd von reizenden Menschen, die vielleicht etwas mehr Kontakt, etwas mehr Liebe brauchen könnten. Da ist Ina, alleinerziehende Mutter, unkonventionell tätowiert, ansonsten aber sehr bürgerlich, die Angst hat dass Henry, ihr Sohn nach dem Abitur ausziehen wird und sie alleine bleibt. Henry wiederum fühlt sich für seine Mutter verantwortlich möchte aber gleichzeitig davonfliegen, sich freimachen von ihre Melancholie. Herr Bello, der gern Damenkleider trägt, ein Baggerfahrer, der einfach nur „den Löffel füllen“ möchte und eine türkische Hausfrau, die Gedichte und das Meer liebt. Einen Bösewicht gibt es auch, aber der hat Angst vor Schmetterlingen und muss nicht ganz so ernst genommen werden. Am besten gefallen hat mir ein Roboter namens Hanuta.
Insgesamt eine liebevolle Geschichte, in der das meiste gut ausgeht. Wer ein Gutelaune-Buch mit in den Urlaub nehmen möchte, der greife hier zu.
Insgesamt eine liebevolle Geschichte, in der das meiste gut ausgeht. Wer ein Gutelaune-Buch mit in den Urlaub nehmen möchte, der greife hier zu.