Feinsinniger Blick auf eine Nachbarschaft
Das Cover des Romans ist sehr farbenfroh gestaltet und dadurch auffällig. Allerdings wirkt die Abbildung wie ein großes Hochhaus, was für mich nicht vollkommen stimmig ist, da ja eine ganze Wohnsiedlung mit eher kleineren Mehrfamilienhäusern der Schauplatz der Geschichte ist.
Die verschiedenen Charaktere leben meist schon sehr lange in dieser Siedlung, hatten bisher aber kaum Berührungspunkte. Im Laufe des Romans lernen sich aber einige doch besser kennen und plötzlich gibt es unerwartete Berührungspunkt, umso mehr, als bei Bauarbeiten eine Bombe gefunden wird, die alle zwingt, ihre Wohnungen zu verlassen.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, die Autorin beobachtet sehr genau und beschreibt die Dynamiken in diesem Viertel, wie man es wahrscheinlich in jeder etwas größeren Stadt finden kann, sehr feinsinnig. Der Blick hinter die Fassaden offenbart so einige Sorgen, Nöte und Probleme. Dennoch ist auch jeden Menge Hoffnung vorhanden, weil trotz aller Anonymität doch Menschen füreinander da sind und sich zeigen, dass sie einander nicht egal sind. Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar und auch sehr anschaulich, sodass man sich gut in die jeweiligen Situationen hineinversetzen kann.
Die verschiedenen Charaktere leben meist schon sehr lange in dieser Siedlung, hatten bisher aber kaum Berührungspunkte. Im Laufe des Romans lernen sich aber einige doch besser kennen und plötzlich gibt es unerwartete Berührungspunkt, umso mehr, als bei Bauarbeiten eine Bombe gefunden wird, die alle zwingt, ihre Wohnungen zu verlassen.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, die Autorin beobachtet sehr genau und beschreibt die Dynamiken in diesem Viertel, wie man es wahrscheinlich in jeder etwas größeren Stadt finden kann, sehr feinsinnig. Der Blick hinter die Fassaden offenbart so einige Sorgen, Nöte und Probleme. Dennoch ist auch jeden Menge Hoffnung vorhanden, weil trotz aller Anonymität doch Menschen füreinander da sind und sich zeigen, dass sie einander nicht egal sind. Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar und auch sehr anschaulich, sodass man sich gut in die jeweiligen Situationen hineinversetzen kann.