Im Mikrokosmos einer Wohnsiedlung
Es sind 1584 Menschen, die in der Straße „Am Kastanienbaum“ leben – und eigentlich wenig miteinander zu tun haben. Doch was ist, wenn dann doch etwas geschieht – und der Alltag plötzlich ganz anders verläuft.
Im Roman „Guten Morgen, schönes Wetter heute“ von Tanja Kokoska ist es der Bombenblindgänger, den der Baggerfahrer Francisco Garcia plötzlich in Löffel des Baggers hat. Anders als gehofft, ist es für ihn aber nicht das große Erlebnis, sondern zunächst wird er falsch zitiert und gerät in eigenartige Situationen.
Alltägliche Situationen sind es, die den Roman prägen. Unterschiedliche Menschen vielerlei Herkunft, aus verschiedenen Generationen und mit sehr unterschiedlichen Wünschen, Träumen und Hoffnungen treffen aufeinander. Kokoska beschreibt sie alle sehr liebevoll, mit einem Fokus auf die kleinen Beobachtungen sowie mit einem feinen Humor. (Okay, es gibt auch den einen Unsympathen, der aber schnell ausziehen muss.)
Die beschriebenen Szenen sind alle nachvollziehbar – und lassen darüber nachdenken, wie denn der eigene Alltag von oben betrachtet aussehen könnte. Was passieren würde, wenn man eine Minute früher oder später das Haus verlässt, wenn man sich mehr um das Wohlergehen der alten Nachbarin kümmert oder mal eine Pralinenschachtel mit einem Gedicht drin findet.
„Guten Morgen, schönes Wetter heute“ ist leicht und schnell zu lesen. Durch die vielen kleinen Anekdoten fühlt man sich schnell im Leben der Hauptfiguren heimisch – und hofft mit ihnen. Die Zusammenführung der Schicksale in der Turnhalle während der Evakuierung wegen der Entschärfung der Weltkriegsbombe ergibt dann noch vielfältige Lösungen und Überraschungen.
Insgesamt ein Wohlfühlroman, der aber nicht kitschig ist. Leise, nicht übermäßig dramatisch, sondern lebensbejahend mit dem Fokus auf das Alltägliche und die Hoffnung, dass alles gut werden kann.
Im Roman „Guten Morgen, schönes Wetter heute“ von Tanja Kokoska ist es der Bombenblindgänger, den der Baggerfahrer Francisco Garcia plötzlich in Löffel des Baggers hat. Anders als gehofft, ist es für ihn aber nicht das große Erlebnis, sondern zunächst wird er falsch zitiert und gerät in eigenartige Situationen.
Alltägliche Situationen sind es, die den Roman prägen. Unterschiedliche Menschen vielerlei Herkunft, aus verschiedenen Generationen und mit sehr unterschiedlichen Wünschen, Träumen und Hoffnungen treffen aufeinander. Kokoska beschreibt sie alle sehr liebevoll, mit einem Fokus auf die kleinen Beobachtungen sowie mit einem feinen Humor. (Okay, es gibt auch den einen Unsympathen, der aber schnell ausziehen muss.)
Die beschriebenen Szenen sind alle nachvollziehbar – und lassen darüber nachdenken, wie denn der eigene Alltag von oben betrachtet aussehen könnte. Was passieren würde, wenn man eine Minute früher oder später das Haus verlässt, wenn man sich mehr um das Wohlergehen der alten Nachbarin kümmert oder mal eine Pralinenschachtel mit einem Gedicht drin findet.
„Guten Morgen, schönes Wetter heute“ ist leicht und schnell zu lesen. Durch die vielen kleinen Anekdoten fühlt man sich schnell im Leben der Hauptfiguren heimisch – und hofft mit ihnen. Die Zusammenführung der Schicksale in der Turnhalle während der Evakuierung wegen der Entschärfung der Weltkriegsbombe ergibt dann noch vielfältige Lösungen und Überraschungen.
Insgesamt ein Wohlfühlroman, der aber nicht kitschig ist. Leise, nicht übermäßig dramatisch, sondern lebensbejahend mit dem Fokus auf das Alltägliche und die Hoffnung, dass alles gut werden kann.