Jahreshighlight

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sommerkindt Avatar

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Das erste was mir bei diesen wirklich gelungen Roman auf Anhieb gefallen hat, war dieser wirklich einfühlsame Schreibstil, der mich an „Die fabelhafte Welt der Amalie“ erinnerte.

In diesem Roman wird auf einfühlsame Art und Weise geschildert, wie ein einzelnes Ereignis seine Wellen auf Menschen wirft, die sonst nur nebeneinander anstatt mit einander, nebeneinander herleben.

Wer kennt es nicht. In der heutigen Zeit, wer kennt noch seine Nachbarn mit Namen. Wer weis wie es ihnen geht. Lebt man nur nebeneinander her? Oder führt man noch wirklich richtige Gespräche.
Ist die alte Nachbarin nur neugierig oder einfach nur einsam, weil sie immer aus dem Fenster schaut.

Mit diesem Roman erweitert man seinen Blickwinkel, schaut genauer hin.

In einer so hektischen und turbulenten Welt, wird in diesem Roman mal einfach auf Pause und langsam gedrückt. Die Welt hält inne. Na gut vielleicht nicht die ganze Welt nur ein Straßenzug, aber diese kurze Verschnaufpause lässt die Menschen dichter zusammenrücken und auch aufeinander zu achten.

Die Menschen öffnen sich hören und sehen genauer hin. Merken, dass niemand einfach nur eine Insel ist.

Und plötzlich merkt man das Einsamkeit viele Fassetten hat. Das ein Lächeln manchmal nur eine traurige Maske ist. Auch die Erkenntnis, das für jemanden das Highlight seines Berufsleben für andere schlicht und einfach eine Katastrophe bedeutet.

Fazit eine wirklich sehr schöne Geschichte, die einem zum nachdenken anregt und die Welt dann doch mal ganz aus einer anderen Perspektive betrachten lässt.