Schöne, warmherzige Geschichte
Ina lebt in der Siedlung „Am Kastanienbaum“, genau wie weitere 1.583 Menschen, die alle nur wenig bis kaum etwas miteinander zu tun haben. Ina, die in einem Tatto-Studio arbeitet, Skelette als Tattos auf den Fingern trägt und mit ihrem Sohn Henry, der bald ausziehen wird, alleine lebt. Frau Arslan, die mit ihrem Mann einen Lebensmittelladen führt, und Gedichte in Pralinenschachteln versteckt. Samy, der sein Wissen immer teilen will. Herr Bello, der lieber Frauenkleider tragen will, sich aber kaum aus dem Haus traut. Als der Baggerfahrer Paco eine Weltkriegsbombe findet, wird die ganze Welt der Siedlung auf den Kopf gestellt, und nichts ist mehr wie es war.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, vor allem mit der Erzählerin, die Verbindungen zwischen den Menschen sieht und beschreibt, von der diese noch nicht einmal etwas ahnen. Wie die sich fremden Nachbarn, die sich bestenfalls vom Sehen kennen, zusammenwachsen und zu Freunden werden... Gegen Ende hin fand ich die Geschichte etwas bemüht, etwas zu vielen Zufälle wie sich alles fügt. Insgesamt aber ein schöner, warmherziger Roman, der auch ernste Themen mit aufnimmt und mir schöne Lesestunden beschert hat.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, vor allem mit der Erzählerin, die Verbindungen zwischen den Menschen sieht und beschreibt, von der diese noch nicht einmal etwas ahnen. Wie die sich fremden Nachbarn, die sich bestenfalls vom Sehen kennen, zusammenwachsen und zu Freunden werden... Gegen Ende hin fand ich die Geschichte etwas bemüht, etwas zu vielen Zufälle wie sich alles fügt. Insgesamt aber ein schöner, warmherziger Roman, der auch ernste Themen mit aufnimmt und mir schöne Lesestunden beschert hat.