Wer sind die Menschen um uns herum?
Wer sind die Menschen um uns herum?
Wenn man in einer Stadt aufwächst, kennt man kaum seine Nachbarn. Ich selbst bin in einer Kleinstadt groß geworden und schon da war der Block voller Menschen, bei denen ich bis heute nicht sagen könnte, ob sie da auch mal gewohnt haben.
Und um diese Anonymität geht es in dem Buch. Um 1583 Menschen, die zum Großteil nichts voneinander wissen und allein bleiben. Doch es erzählt keine spektakuläre Geschichte voller Action oder großer Geheimnisse. Stattdessen zeigt es das Leben ganz gewöhnlicher Menschen, die eben auch unsere Nachbarn hätten sein können. Und gerade das macht den Roman so besonders.
Im Mittelpunkt steht eine Siedlung, in der viele unterschiedliche Menschen wohnen. Sie leben Tür an Tür und wissen doch kaum voneinander. Jeder trägt seine eigene Vergangenheit, seine Sorgen und seine Hoffnungen mit sich herum. Nach und nach lernen wir die Bewohner immer besser kennen und erfahren ihre Geschichten. Hinter jeder Haustür verbirgt sich eine Geschichte, die wir von außen nicht erkennen können
Ich mochte es, wie nahbar die Figuren gezeichnet sind. Jede von ihnen wirkt glaubwürdig und einzigartig. Manche sind schrullig, andere still, einsam oder auch auf der Suche nach dem Glück.
Doch dann wird eine alte Bombe entdeckt und bringt die Nachbarschaft schließlich zusammen. Plötzlich entstehen Gespräche, Begegnungen und Freundschaften, die vorher so nie möglich gewesen wären. Dabei zeigt das Buch auf eine schöne Weise, wie wichtig Zusammenhalt, Mitgefühl und Offenheit sind.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Trotz ernster Themen bleibt er immer nah an den Figuren und man kann die Gefühle und Träume spüren. Es gibt viele nachdenkliche Momente, aber auch kleine humorvolle Szenen, die dem Buch viel Charme verleihen.
ISBN: 978-3423285629
Autorin: Tanja Kokoska
Verlag: dtv
ET: 18.06.26
Umfang: 352 Seiten
Wenn man in einer Stadt aufwächst, kennt man kaum seine Nachbarn. Ich selbst bin in einer Kleinstadt groß geworden und schon da war der Block voller Menschen, bei denen ich bis heute nicht sagen könnte, ob sie da auch mal gewohnt haben.
Und um diese Anonymität geht es in dem Buch. Um 1583 Menschen, die zum Großteil nichts voneinander wissen und allein bleiben. Doch es erzählt keine spektakuläre Geschichte voller Action oder großer Geheimnisse. Stattdessen zeigt es das Leben ganz gewöhnlicher Menschen, die eben auch unsere Nachbarn hätten sein können. Und gerade das macht den Roman so besonders.
Im Mittelpunkt steht eine Siedlung, in der viele unterschiedliche Menschen wohnen. Sie leben Tür an Tür und wissen doch kaum voneinander. Jeder trägt seine eigene Vergangenheit, seine Sorgen und seine Hoffnungen mit sich herum. Nach und nach lernen wir die Bewohner immer besser kennen und erfahren ihre Geschichten. Hinter jeder Haustür verbirgt sich eine Geschichte, die wir von außen nicht erkennen können
Ich mochte es, wie nahbar die Figuren gezeichnet sind. Jede von ihnen wirkt glaubwürdig und einzigartig. Manche sind schrullig, andere still, einsam oder auch auf der Suche nach dem Glück.
Doch dann wird eine alte Bombe entdeckt und bringt die Nachbarschaft schließlich zusammen. Plötzlich entstehen Gespräche, Begegnungen und Freundschaften, die vorher so nie möglich gewesen wären. Dabei zeigt das Buch auf eine schöne Weise, wie wichtig Zusammenhalt, Mitgefühl und Offenheit sind.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Trotz ernster Themen bleibt er immer nah an den Figuren und man kann die Gefühle und Träume spüren. Es gibt viele nachdenkliche Momente, aber auch kleine humorvolle Szenen, die dem Buch viel Charme verleihen.
ISBN: 978-3423285629
Autorin: Tanja Kokoska
Verlag: dtv
ET: 18.06.26
Umfang: 352 Seiten