Wohlfühlroman mit Schwächen
Für Ina ist das Leben nicht wie ein Fest, aber allen anderen macht sie es leicht. Ihr Sohn, den sie alleine aufgezogen hat, zieht bald aus. Wie groß der Schmerz ist, ohne Vater aufzuwachsen, wird er bald noch mehr spüren. Und da sind noch viele Menschen in ihrer Siedlung, die nebeneinanderher leben, scheinbar führen sie geordnete Leben. Doch von oben betrachtet sieht alles ganz anders aus und ein Fest wird es erst, wenn ein Miteinander entsteht.
Über lange Strecken ließ sich die Geschichte mit Vergnügen lesen. Auch Spannung war dabei. Es war berührend in die einzelnen Menschenleben einzutauchen, die so unterschiedliche Lebensperspektiven haben und auch ihre schmerzhaften Erfahrungen mit sich tragen. Dabei gelingt es der Autorin die Außensicht und Innensicht wertschätzend nebeneinanderzustellen. Die Absurditäten und harten Wahrheiten spricht sie mit einem Augenzwinkern aus, das für Leichtigkeit sorgt. Immer wieder war ich berührt von der liebevollen Beschreibung einzelner Wesenszüge. Vieles scheint mir aufmerksam beobachtet. Ina und ihre Nachbarschaft sind mir schnell ans Herz gewachsen.
Die Geschichte lässt sich gut nachverfolgen und entwickelt eine gewisse Spannung, die jedoch zum Ende hin etwas abflaut. Das liegt bestimmt auch daran, dass sie besonders zum Ende hin konstruiert wirkt. Es passieren ein paar zu viele Zufälle und es ist ein bisschen zu gut. Die Gefühle, die noch im mittleren Teil sehr anrühren sind zum Ende hin nicht mehr zu spüren. Irgendwie geht der Tiefgang verloren. Das ist enttäuschend.
Die Stärke dieses Romans liegt darin, dass die Härten des Lebens mit einer Leichtigkeit vermittelt werden und der stärkenden Botschaft, dass es erst im Miteinander ein Fest werden kann. Anfang und Mitte sind berührend, das Ende stark konstruiert und deswegen enttäuschend.
Über lange Strecken ließ sich die Geschichte mit Vergnügen lesen. Auch Spannung war dabei. Es war berührend in die einzelnen Menschenleben einzutauchen, die so unterschiedliche Lebensperspektiven haben und auch ihre schmerzhaften Erfahrungen mit sich tragen. Dabei gelingt es der Autorin die Außensicht und Innensicht wertschätzend nebeneinanderzustellen. Die Absurditäten und harten Wahrheiten spricht sie mit einem Augenzwinkern aus, das für Leichtigkeit sorgt. Immer wieder war ich berührt von der liebevollen Beschreibung einzelner Wesenszüge. Vieles scheint mir aufmerksam beobachtet. Ina und ihre Nachbarschaft sind mir schnell ans Herz gewachsen.
Die Geschichte lässt sich gut nachverfolgen und entwickelt eine gewisse Spannung, die jedoch zum Ende hin etwas abflaut. Das liegt bestimmt auch daran, dass sie besonders zum Ende hin konstruiert wirkt. Es passieren ein paar zu viele Zufälle und es ist ein bisschen zu gut. Die Gefühle, die noch im mittleren Teil sehr anrühren sind zum Ende hin nicht mehr zu spüren. Irgendwie geht der Tiefgang verloren. Das ist enttäuschend.
Die Stärke dieses Romans liegt darin, dass die Härten des Lebens mit einer Leichtigkeit vermittelt werden und der stärkenden Botschaft, dass es erst im Miteinander ein Fest werden kann. Anfang und Mitte sind berührend, das Ende stark konstruiert und deswegen enttäuschend.