Wolldeckenbuch

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canchita76 Avatar

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Der Roman von Tanja Kokoska nimmt ganz unterschiedliche Protagonisten ins Auge, die hauptsächlich eines verbindet, eine gewisse Art von Einsamkeit und gleichzeitig eine Sprachlosigkeit. Die alleinerziehende Mutter, deren Sohn kurz vor dem Auszug ist und deren Mutter gerade gestorben ist, der alte Mann, dessen Frau schon länger Tod ist, die verwirrte ältere Damen, deren Sohn in Japan wohnt, der indische Koch, lauter fein gezeichnete überaus sympathische Personen.

Irgendwie schaffen sie es ihre Sprachlosigkeit im Hintergrund eines Bombenfunds zu überwinden und damit schwindet auch die Einsamkeit.

Der Roman lässt sich sehr gut lesen ohne seicht zu sein. Schon früh wird angedeutet, dass hier viele Probleme gut ausgehen, aber das stört nicht, im Gegenteil man fiebert gerne mit den Menschen in dieser Siedlung mit.

Fazit: Ein wunderbares Wolldeckenbuch für gute Stimmung, das gut unterhält und einen mit einem Lächeln zurück lässt.