atmosphärische Suche nach Zugehörigkeit
Iris Wolff ist eine der sprachlich versiertesten Autorinnen, die ich kenne und gehört schon seit Jahren zu meinen absoluten Favoritinnen.
Auch dieser Roman enttäuscht nicht und bietet wieder eine tolle Geschichte über Zugehörigkeit und die Suche nach der eigenen Identität, auf die sich die Protagonistin nach dem Tod ihrer Großmutter begibt.
Vor allem die Reflexion der Erinnerungskultur, die immer implizit oder explizit mitschwingt, hat mich thematisch angesprochen und als roter Faden durch die Handlung begleitet. „Wenn man erinnert, kann man nicht verlieren.“ ist einer der prägenden Sätze in dieser Hinsicht und passt optimal zum melancholischen Stil der Gesamterzählung, die ganz leise und unaufgeregt ist und deshalb umso eindringlicher bei mir hängengeblieben ist.
Auch die Freundschaft mit Julian hat mich berührt und wie schon bei "Lichtungen" gezeigt, wie toll Iris Wolff zwischenmenschliche Beziehungen schildern und eindrücklich machen kann - meiner Ansicht nach ihre große Stärke!
Auch dieser Roman enttäuscht nicht und bietet wieder eine tolle Geschichte über Zugehörigkeit und die Suche nach der eigenen Identität, auf die sich die Protagonistin nach dem Tod ihrer Großmutter begibt.
Vor allem die Reflexion der Erinnerungskultur, die immer implizit oder explizit mitschwingt, hat mich thematisch angesprochen und als roter Faden durch die Handlung begleitet. „Wenn man erinnert, kann man nicht verlieren.“ ist einer der prägenden Sätze in dieser Hinsicht und passt optimal zum melancholischen Stil der Gesamterzählung, die ganz leise und unaufgeregt ist und deshalb umso eindringlicher bei mir hängengeblieben ist.
Auch die Freundschaft mit Julian hat mich berührt und wie schon bei "Lichtungen" gezeigt, wie toll Iris Wolff zwischenmenschliche Beziehungen schildern und eindrücklich machen kann - meiner Ansicht nach ihre große Stärke!