Eine Reise zu sich selbst
Als ich das Buch erhalten habe, war ich zunächst skeptisch. Ich finde das Buchcover sagt nicht soviel über den Inhalt aus. Es geht in dem Roman „Halber Stein“ um Sine, eine junge Frau, die zur Beerdigung ihrer Großmutter Agneta zusammen mit ihrem Vater nach Rumänien reist. Die Familie war vor mehr als 20 Jahren von dort nach Deutschland ausgewandert. Sine selber war seitdem nicht mehr dort gewesen. Sie taucht langsam in die Vergangenheit ein. Das Haus der Verstorbenen weckt in ihr viele Erinnerungen und sie fühlt sich immer mehr zu diesem Ort hingezogen. Sie begegnet ihrem Jugendfreund Julian, den sie vergessen hatte und streift mit ihm durch die Gegend. Sie trifft viele Menschen, die mit Agneta zu tun hatten, die sie zum Teil auch von früher kannte und fühlt sich Ihnen immer mehr verbunden. Es ist eine einfühlsame Geschichte, die schön zu lesen ist.