Geschichte Siebenbürgens

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urmeli Avatar

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Friedesine, genannt Sine, ist vor 20 Jahren als Kind mit ihren Eltern von Siebenbürgen in Rumänien nach Deutschland ausgewandert. Sie beschreibt aus ihrer Sicht ihre Anfänge in einem fremden Land, die Probleme mit der Sprache und der Andersartigkeit. Inzwischen ist sie angekommen und sieht Deutschland als ihre Heimat an. Doch nun ist ganz überraschend ihre Großmutter Agneta verstorben und sie fährt mit ihrem Vater nach Michelstadt. Sie trifft dort auf alte Erinnerungen, auf Menschen, die ihr etwas bedeuteten. Die Beerdigung muss organisiert werden und was passiert mit dem Haus in dem alle Erinnerungen aufbewahrt wurden. Auch die Begegnung mit ihrem Jugendfreund Julian lässt sie nicht kalt, aus der alten Vertrautheit entwickelt sich eine vorsichtige Liebe. Julian, der an den elterlichen Hof gefesselt ist, möchte viel lieber als Historiker arbeiten. Er unternimmt Ausflüge mit Sine und zeigt und erzählt ihr von der reichen Geschichte des Landes, über die Zeit des zweiten Weltkrieges und die Probleme der Sachsen, die diesen Landstrich bevölkerten.
Sehr geschickt erfahren wir durch diese Erzählungen viel über Siebenbürgen. Der Roman ist poetisch und emotional geschrieben, manchmal jedoch zu ausschweifend und langatmig.