Heimatsuche
In sehr ruhigem Erzähltempo schreibt die Autorin in ihrem Debütroman, der hier als Taschenbuch wiederaufgelegt wurde, von einer Rückkehr ins Dorf der Großmutter.
Sines Eltern sind mit ihr aus Siebenbürgen in Rumänien wegen des Kommunismus und der Enteignungen nach Deutschland ausgewandert. Obwohl Sine als Kind bei Besuchen bei ihrer Großmutter, als die Familie selbst noch in Siebenbürgen wohnte, immer glücklich war, hört sie mit zunehmendem Alter in Deutschland auf, den Vater bei seinen Besuchen zur Großmutter zu begleiten. Allerdings besucht die Großmutter sie in Deutschland. Ihre eigene Ausreise wird verhindert.
Jetzt ist die Oma verstorben und Sine kehrt mit ihrem Vater (die Mutter kann sie beide nicht begleiten) in ihr Dorf zurück, um die Beerdigung zu organisieren und den Nachlass zu ordnen.
Dort trifft Sine auf ihre glückliche Kindheit und ihren Freund aus Kindertagen. Sie beginnt sich zu fragen, warum sie nicht mehr hingefahren ist, da sie jetzt gleich ein Heimatgefühl ergreift und sie sich sichtlich wohlfühlt. Aber auch Traurigkeit überkommt sie angesichts des Verlustes der Oma und der ungenutzten Zeit.
Das alles erzählt die Autorin in einem sehr ruhigen, unaufgeregten Stil mit ausführlichen Landschafts-, Gefühls- und Gedankenbeschreibungen, alles in Ich-Perspektive aus Sines Sicht. Dies gerät ihr aus meiner Sicht oft zu langatmig, so dass über Seiten für die Geschichte nichts Relevantes geschieht. Dies schmälerte für mich den Lesegenuss, denn zwischendurch beschreibt die Autorin durchaus behutsam und gefühlvoll, wie sich Begegnungen und Bekanntschaften entwickeln.
Ich konnte mich jedoch dadurch sehr gut in Sine hineinversetzen, habe nur oft nicht verstanden, dass Fragen nicht ausgesprochen und wichtige Dinge nicht angesprochen wurden. Sine sucht ihre Wurzeln und fragt sich, wo sie eigentlich hingehört.
Immer wieder springt die Autorin in der Zeit, lässt Sine sich an ihre Kindheitserlebnisse erinnern oder trägt ihr Begebenheiten aus dem Leben ihrer Großmutter durch ihren Vater und andere Dorfbewohner zu. Auch in ihres Vaters Leben und Erleben bekommt sie neue Einsichten.
Ein ruhiger, poetischer Roman über das Heimatfinden, Dazugehören und Erinnern.
Sines Eltern sind mit ihr aus Siebenbürgen in Rumänien wegen des Kommunismus und der Enteignungen nach Deutschland ausgewandert. Obwohl Sine als Kind bei Besuchen bei ihrer Großmutter, als die Familie selbst noch in Siebenbürgen wohnte, immer glücklich war, hört sie mit zunehmendem Alter in Deutschland auf, den Vater bei seinen Besuchen zur Großmutter zu begleiten. Allerdings besucht die Großmutter sie in Deutschland. Ihre eigene Ausreise wird verhindert.
Jetzt ist die Oma verstorben und Sine kehrt mit ihrem Vater (die Mutter kann sie beide nicht begleiten) in ihr Dorf zurück, um die Beerdigung zu organisieren und den Nachlass zu ordnen.
Dort trifft Sine auf ihre glückliche Kindheit und ihren Freund aus Kindertagen. Sie beginnt sich zu fragen, warum sie nicht mehr hingefahren ist, da sie jetzt gleich ein Heimatgefühl ergreift und sie sich sichtlich wohlfühlt. Aber auch Traurigkeit überkommt sie angesichts des Verlustes der Oma und der ungenutzten Zeit.
Das alles erzählt die Autorin in einem sehr ruhigen, unaufgeregten Stil mit ausführlichen Landschafts-, Gefühls- und Gedankenbeschreibungen, alles in Ich-Perspektive aus Sines Sicht. Dies gerät ihr aus meiner Sicht oft zu langatmig, so dass über Seiten für die Geschichte nichts Relevantes geschieht. Dies schmälerte für mich den Lesegenuss, denn zwischendurch beschreibt die Autorin durchaus behutsam und gefühlvoll, wie sich Begegnungen und Bekanntschaften entwickeln.
Ich konnte mich jedoch dadurch sehr gut in Sine hineinversetzen, habe nur oft nicht verstanden, dass Fragen nicht ausgesprochen und wichtige Dinge nicht angesprochen wurden. Sine sucht ihre Wurzeln und fragt sich, wo sie eigentlich hingehört.
Immer wieder springt die Autorin in der Zeit, lässt Sine sich an ihre Kindheitserlebnisse erinnern oder trägt ihr Begebenheiten aus dem Leben ihrer Großmutter durch ihren Vater und andere Dorfbewohner zu. Auch in ihres Vaters Leben und Erleben bekommt sie neue Einsichten.
Ein ruhiger, poetischer Roman über das Heimatfinden, Dazugehören und Erinnern.