Heimweh
Sine kehrt für die Beerdigung ihrer Großmutter in ihr Heimatdorf nach Siebenbürgen zurück, dass sie mit ihren Eltern als Mädchen gen Deutschland verlassen hat.
Die Autorin erzählt eine äußerst nahbare Geschichte von Heimweh und dem bitter-süßen Schmerz an Kindheitserinnerungen, von denen man bis zu einem Verlust (hier der Tod der Großmutter) gar nichts wusste. Ich kann das Gefühl der Protagonistin nur zu gut nachempfinden, das sich einstellt, wenn man den Was-wäre-wenn-Gedanken zulässt: Was wäre, wenn ich in Siebenbürgen geblieben wäre? Was wäre, wenn meine Großmutter mit nach Deutschland gekommen wäre? Was wäre, wenn ich hier bliebe?
Die Handlung und der Inhalt des Romans holt mich total ab. Die Sprache ist bildreich und atmosphärisch, die Szenen und Beziehungen der Figuren liebevoll gestaltet. Auch das langsame Tempo der Geschichte, die durchaus spannende Momente hat, ist gerechtfertigt, aber zu häufig verliert mich die Autorin bei detaillierten Beschreibungen der Landschaft.
Bei dem Buch handelt es sich um die Taschenbuch-Auflage des 2012 erschienen Roman von Iris Wolff in schönem Format, was ich grundsätzlich sehr mag. Allerdings ist der Buchrücken sehr empfindlich was Knicke im Buchrücken angeht (auch bei extrem vorsichtigem Lesen) und Wölben der Coverseite. Die Abbildungen der Ranunkeln auf dem Titel sprechen mich sehr an und passen zum Inhalt.
Alles in allem ein zarter wehmütig schöner Debutroman mit einer klassischen „wo ist meine Heimat“ Verarbeitung.
Die Autorin erzählt eine äußerst nahbare Geschichte von Heimweh und dem bitter-süßen Schmerz an Kindheitserinnerungen, von denen man bis zu einem Verlust (hier der Tod der Großmutter) gar nichts wusste. Ich kann das Gefühl der Protagonistin nur zu gut nachempfinden, das sich einstellt, wenn man den Was-wäre-wenn-Gedanken zulässt: Was wäre, wenn ich in Siebenbürgen geblieben wäre? Was wäre, wenn meine Großmutter mit nach Deutschland gekommen wäre? Was wäre, wenn ich hier bliebe?
Die Handlung und der Inhalt des Romans holt mich total ab. Die Sprache ist bildreich und atmosphärisch, die Szenen und Beziehungen der Figuren liebevoll gestaltet. Auch das langsame Tempo der Geschichte, die durchaus spannende Momente hat, ist gerechtfertigt, aber zu häufig verliert mich die Autorin bei detaillierten Beschreibungen der Landschaft.
Bei dem Buch handelt es sich um die Taschenbuch-Auflage des 2012 erschienen Roman von Iris Wolff in schönem Format, was ich grundsätzlich sehr mag. Allerdings ist der Buchrücken sehr empfindlich was Knicke im Buchrücken angeht (auch bei extrem vorsichtigem Lesen) und Wölben der Coverseite. Die Abbildungen der Ranunkeln auf dem Titel sprechen mich sehr an und passen zum Inhalt.
Alles in allem ein zarter wehmütig schöner Debutroman mit einer klassischen „wo ist meine Heimat“ Verarbeitung.