"Ich hatte das Vergessen gesucht"
Friedesine besucht mit ihrem Vater die alte Heimat in Siebenbürgen, um Abschied von der verstorbenen Oma zu nehmen. Nun wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, die sie so lange verdrängt hat. Aber je länger sie auf alten Pfaden wandelt, um so deutlicher wird ihr, welche Bedeutung ihre Wurzeln für ihr jetziges Leben und Handeln haben. "Ich wusste, dass ich alles vermisst und mir dieses Gefühl doch nie eingestanden hatte." ..."so wartete ich auf ein Zeichen, das mir zeigte, welchen Weg ich einschlagen sollte."
Wir sind geprägt von unserer Geschichte, das wird in diesem Roman sehr deutlich. Ich finde die Geschichte der Siebenbürger Sachsen sehr interessant und bin nach der Lektüre gewillt, noch mehr über dieses Thema zu erfahren. Es handelt sich um einen sehr leisen Roman, der sehr von der bildlichen Sprache der Autorin lebt. Wenn Frau Wolf z.B. ein Gebäude oder eine Landschaft beschreibt, sehe ich dies direkt vor mir. Das liegt an der ganz wunderbaren sprachlichen Ausschmückung. Es gibt im Buch ganz viele interessante philosophische Ansätze, die mich sehr zum Nachdenken angeregt haben.
Wir sind geprägt von unserer Geschichte, das wird in diesem Roman sehr deutlich. Ich finde die Geschichte der Siebenbürger Sachsen sehr interessant und bin nach der Lektüre gewillt, noch mehr über dieses Thema zu erfahren. Es handelt sich um einen sehr leisen Roman, der sehr von der bildlichen Sprache der Autorin lebt. Wenn Frau Wolf z.B. ein Gebäude oder eine Landschaft beschreibt, sehe ich dies direkt vor mir. Das liegt an der ganz wunderbaren sprachlichen Ausschmückung. Es gibt im Buch ganz viele interessante philosophische Ansätze, die mich sehr zum Nachdenken angeregt haben.