Lässt einen träumen
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich habe bereits mehrere Bücher von Iris Wolff gelesen und mich gefreut, dass ihr Debüt Roman neu aufgelegt wird. Die Sprache ist, wie auch in vorherigen Büchern, einfach toll. Sie ist atmosphärisch, dicht aber trotzdem leicht zu lesen. Auch die Thematik des Buches hat mir gut gefallen und die fragmentarischen Erinnerungen der Erzählerin an ihre Kindheit. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass für mein Empfinden die Sprache der Ich-Erzählerin nicht zu ihrem Alter gepasst hat. Man erfährt zwar nicht das genaue alter. Da sie aber gerade mit dem Studium fertig ist, wird so wohl Mitte zwanzig sein. Verwendet aber oft Worte, die eher im Wortschatz älterer Menschen vorkommen. Dadurch wirkte die Erzählerin älter als sie eigentlich sein sollte. Trotzdem was die Erzählung sehr authentisch und man konnte alles gut nachempfinden.