Leise. Poetisch. Verträumt.
Inhalt✨
Sine kehrt nach über zwanzig Jahren an den Ort ihrer Kindheit zurück. Ihre Großmutter Agneta ist gestorben, und gemeinsam mit ihrem Vater Johann reist sie zu deren Begräbnis nach Siebenbürgen. Das Haus der Großmutter zieht sie vom ersten Augenblick an in ihren Bann: das Gebäude mit seiner geheimnisvollen Architektur, dem vermauerten Eingang zur ehemaligen Familienfärberei und den verschiedenfarbigen Räumen wecken Erinnerungen an ein Zuhause, das Sine längst verloren glaubte. Agnetas Lebensgeschichte und die Menschen, die sie umgaben, sind ein erster Schlüssel für Sines Suche nach ihrer eigenen Zugehörigkeit. Doch erst die Begegnung mit Julian, dem Freund der Kindheit, und Sines Eintauchen in die Landschaft Siebenbürgens öffnen Sine den Blick für das Wesentliche: Heimat ist der Ort, an dem die Erinnerungen aufgehoben sind.
Rezension✨
Leise. Poetisch. Verträumt. Und doch voller Kraft. So würde ich Halber Stein von Iris Wolff beschreiben.
Die Geschichte um Sine hat mir wunderbar gefallen. Der Schreibstil der Autorin trägt einen von Seite zu Seite, verliert sich bisweilen in Landschaftsbeschreibungen, die nahe an die Poesie rücken und einen ganz an diesen Ort führen. Das hat mich tief berührt.
Es sind diese leisen, beinahe vorsichtigen Zwischentöne, die einen tragen. Die großen Lebensfragen, die zwischen den Zeilen mitschwingen, und die Momente, die sich anfühlten, als ginge ich durch ein Stück meiner eigenen Kindheit: das Lachen meiner Großeltern, der Ort, an dem ich geboren bin – verwoben mit den Fragen, die ich mir selbst stelle.
Halber Stein ist ein Buch, eine wunderbare Geschichte, die nicht laut sein will – sondern tief im Herzen verankert bleibt. Lange. Still. Und genau deshalb so eindringlich. Etwas, was ich total liebe. Iris Wolff erzählt nicht von Antworten, sondern von dem Raum dazwischen. Und vielleicht ist es genau dieser Raum, in dem man sich selbst wiederfindet.💖 Für mich ein absolutes Jahreshighlight.✨
Sine kehrt nach über zwanzig Jahren an den Ort ihrer Kindheit zurück. Ihre Großmutter Agneta ist gestorben, und gemeinsam mit ihrem Vater Johann reist sie zu deren Begräbnis nach Siebenbürgen. Das Haus der Großmutter zieht sie vom ersten Augenblick an in ihren Bann: das Gebäude mit seiner geheimnisvollen Architektur, dem vermauerten Eingang zur ehemaligen Familienfärberei und den verschiedenfarbigen Räumen wecken Erinnerungen an ein Zuhause, das Sine längst verloren glaubte. Agnetas Lebensgeschichte und die Menschen, die sie umgaben, sind ein erster Schlüssel für Sines Suche nach ihrer eigenen Zugehörigkeit. Doch erst die Begegnung mit Julian, dem Freund der Kindheit, und Sines Eintauchen in die Landschaft Siebenbürgens öffnen Sine den Blick für das Wesentliche: Heimat ist der Ort, an dem die Erinnerungen aufgehoben sind.
Rezension✨
Leise. Poetisch. Verträumt. Und doch voller Kraft. So würde ich Halber Stein von Iris Wolff beschreiben.
Die Geschichte um Sine hat mir wunderbar gefallen. Der Schreibstil der Autorin trägt einen von Seite zu Seite, verliert sich bisweilen in Landschaftsbeschreibungen, die nahe an die Poesie rücken und einen ganz an diesen Ort führen. Das hat mich tief berührt.
Es sind diese leisen, beinahe vorsichtigen Zwischentöne, die einen tragen. Die großen Lebensfragen, die zwischen den Zeilen mitschwingen, und die Momente, die sich anfühlten, als ginge ich durch ein Stück meiner eigenen Kindheit: das Lachen meiner Großeltern, der Ort, an dem ich geboren bin – verwoben mit den Fragen, die ich mir selbst stelle.
Halber Stein ist ein Buch, eine wunderbare Geschichte, die nicht laut sein will – sondern tief im Herzen verankert bleibt. Lange. Still. Und genau deshalb so eindringlich. Etwas, was ich total liebe. Iris Wolff erzählt nicht von Antworten, sondern von dem Raum dazwischen. Und vielleicht ist es genau dieser Raum, in dem man sich selbst wiederfindet.💖 Für mich ein absolutes Jahreshighlight.✨