steiniger Weg
„Halber Stein“ hat bei mir eher über Stimmung funktioniert als über Handlung. Die Geschichte ist im Kern schnell erzählt: Sine fährt mit ihrem Vater zur Beerdigung der Großmutter zurück nach Siebenbürgen. Aber das Buch macht daraus kein Drama mit großen Szenen. Es schaut lieber genau hin: auf Orte, auf Erinnerungen, auf das, was zwischen Menschen unausgesprochen bleibt.
Am meisten hängen geblieben ist mir das Haus der Großmutter. Diese geheimnisvolle Architektur, die unterschiedlichen Räume, der vermauerte Zugang zur alten Färberei – das wirkt wie ein Symbol, aber nicht so platt, dass man mit den Augen rollen muss.
Was man aber auch sagen muss: Das Buch ist leise. Teilweise sehr leise. Wer Spannung, Tempo oder klare Konflikte erwartet, könnte es als „zu langsam“ empfinden. Für mich war es eher ein Vorteil, aber ich musste mich drauf einlassen und nicht nebenbei lesen. Am Ende blieb bei mir dieser Gedanke hängen: Heimat ist vielleicht nicht da, wo alles perfekt ist. Sondern da, wo die Erinnerungen bleiben dürfen.
Am meisten hängen geblieben ist mir das Haus der Großmutter. Diese geheimnisvolle Architektur, die unterschiedlichen Räume, der vermauerte Zugang zur alten Färberei – das wirkt wie ein Symbol, aber nicht so platt, dass man mit den Augen rollen muss.
Was man aber auch sagen muss: Das Buch ist leise. Teilweise sehr leise. Wer Spannung, Tempo oder klare Konflikte erwartet, könnte es als „zu langsam“ empfinden. Für mich war es eher ein Vorteil, aber ich musste mich drauf einlassen und nicht nebenbei lesen. Am Ende blieb bei mir dieser Gedanke hängen: Heimat ist vielleicht nicht da, wo alles perfekt ist. Sondern da, wo die Erinnerungen bleiben dürfen.