Was ist Heimat?
Zur Beerdigung ihrer Großmutter kehrt Sine nach über zwanzig Jahren an den Ort ihrer Kindheit zurück. Das Haus ihrer Großmutter in Siebenbürgen birgt viele Erinnerungen, und Sine geht diesen nach. Sie spürt Agnetas Lebensgeschichte nach und trifft auf Menschen, die das Leben ihrer Großmutter und auch ihr eigenes geprägt haben. Sine setzt sich auseinander mit ihrem Verständnis von Heimat und wie wichtig diese ihr ist für ihr Leben.
Das Buch ist der Debütroman der Autorin, neu aufgelegt nach ihren Erfolgen in den letzten Jahren. Die Autorin ist selbst in Hermannstadt geboren und lebt heute in Deutschland. Sie setzt sich in diesem Roman mit ihrer Herkunft und der Geschichte der Siebenbürger Sachsen auseinander. Streckenweise überwiegen Sines Gedanken zum Thema Migration, während andere Passagen ihren Erinnerungen nachgehen. Es entsteht eine spannende Mischung, die Sine dem Leser nahe bringt, was noch dadurch verstärkt wird, dass die junge Frau selbst ihre Geschichte erzählt. Mich hat ein bisschen gestört, dass nicht konsequent alle rumänischen Sätze übersetzt wurden, auch wenn es nicht wirklich viele sind, und auch bei Sätzen im Dialekt der Siebenbürger Sachsen musste ich immer wieder raten. Die Sprache der Schriftstellerin wirkt immer wieder sehr poetisch, die Sätze tendierten gelegentlich ins Philosophische. So verbleibt wohl auch jeder Leser etwas nachdenklich, vermutlich weil er sich mit seinem eigenen Begriff von Heimat auseinandersetzt.
Insgesamt hat mich dieser Roman in Sines Lebenswelt und ihre Gedanken hineinversetzen können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.
Das Buch ist der Debütroman der Autorin, neu aufgelegt nach ihren Erfolgen in den letzten Jahren. Die Autorin ist selbst in Hermannstadt geboren und lebt heute in Deutschland. Sie setzt sich in diesem Roman mit ihrer Herkunft und der Geschichte der Siebenbürger Sachsen auseinander. Streckenweise überwiegen Sines Gedanken zum Thema Migration, während andere Passagen ihren Erinnerungen nachgehen. Es entsteht eine spannende Mischung, die Sine dem Leser nahe bringt, was noch dadurch verstärkt wird, dass die junge Frau selbst ihre Geschichte erzählt. Mich hat ein bisschen gestört, dass nicht konsequent alle rumänischen Sätze übersetzt wurden, auch wenn es nicht wirklich viele sind, und auch bei Sätzen im Dialekt der Siebenbürger Sachsen musste ich immer wieder raten. Die Sprache der Schriftstellerin wirkt immer wieder sehr poetisch, die Sätze tendierten gelegentlich ins Philosophische. So verbleibt wohl auch jeder Leser etwas nachdenklich, vermutlich weil er sich mit seinem eigenen Begriff von Heimat auseinandersetzt.
Insgesamt hat mich dieser Roman in Sines Lebenswelt und ihre Gedanken hineinversetzen können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.