Wo Erinnerungen schwerer wiegen als Handlung
„Halber Stein“, erschienen im Klett-Cotta Verlag, ist der Debütroman der Autorin Iris Wolff. Sie erzählt hier die Geschichte einer jungen Frau, die aufgrund des Todesfalls ihrer Großmutter zurück in ihre alte Heimat reist und sich schnell in Erinnerungen und Nostalgie wälzt.
Wolff schreibt in ihrem typisch poetischen, wortgewandten Sprachstil. So schafft sie es jeden Raum, jeden Berg und jeden Fluss malerisch zu beschreiben, verliert sich für meinen Geschmack aber auch etwas in ausschweifenden Erzählungen über die Landschaft. Der Roman ist gekennzeichnet von vielen langen Passagen, in denen die Heimat, dessen Geschichte und die Umgebung ausführlich beschrieben werden. Das war mir an einigen Stellen einfach zu viel und ich hätte mir mehr Gespräche, mehr Handlungen gewünscht.
Positiv fand ich wie das Buch es geschafft dieses Gefühl von Nostalgie in mir zu wecken. Viele Dinge haben mich an meine eigene Großmutter erinnert oder an die Geschichte meiner Eltern, die ebenfalls ihre Heimat verlassen haben um nach Deutschland zu kommen. So konnte ich viele Gefühle der Protagonistin nachempfinden.
Leider konnte mich „Halber Stein“ nicht vollständig überzeugen, obwohl es viele kluge Sätze gab. Insgesamt würde ich das Buch empfehlen, wenn man gerade etwas Ruhiges für Zwischendurch sucht und nicht allzu hohe Erwartungen an das Buch hat. Ich denke leider nicht, dass es bei mir nachhallen wird.
Wolff schreibt in ihrem typisch poetischen, wortgewandten Sprachstil. So schafft sie es jeden Raum, jeden Berg und jeden Fluss malerisch zu beschreiben, verliert sich für meinen Geschmack aber auch etwas in ausschweifenden Erzählungen über die Landschaft. Der Roman ist gekennzeichnet von vielen langen Passagen, in denen die Heimat, dessen Geschichte und die Umgebung ausführlich beschrieben werden. Das war mir an einigen Stellen einfach zu viel und ich hätte mir mehr Gespräche, mehr Handlungen gewünscht.
Positiv fand ich wie das Buch es geschafft dieses Gefühl von Nostalgie in mir zu wecken. Viele Dinge haben mich an meine eigene Großmutter erinnert oder an die Geschichte meiner Eltern, die ebenfalls ihre Heimat verlassen haben um nach Deutschland zu kommen. So konnte ich viele Gefühle der Protagonistin nachempfinden.
Leider konnte mich „Halber Stein“ nicht vollständig überzeugen, obwohl es viele kluge Sätze gab. Insgesamt würde ich das Buch empfehlen, wenn man gerade etwas Ruhiges für Zwischendurch sucht und nicht allzu hohe Erwartungen an das Buch hat. Ich denke leider nicht, dass es bei mir nachhallen wird.