Das Leben auf der Halbinsel
Annett ist neunundvierzig. Seit bald zwei Jahrzehnten lebt sie an der Nordsee, auf einer Halbinsel im nordfriesischen Wattenmeer. Ihr Mann Johann ist plötzlich und früh verstorben. Tochter Linn ist nun Mitte zwanzig, und zum Studium in die Welt hinaus gezogen. Nun kommt sie unerwartet zurück nach Hause, nachdem Annett ein paar Jahre allein war. Erschöpfung. Doch sie redet nicht. Was ist bloss geschehen? Annett versucht, ihrer Tochter näherzukommen, doch die scheint sich dadurch nur weiter zurückzuziehen...
Ich habe das Buch gern gelesen. Ich konnte mich mit sowohl mit Annett als auch mit Linn identifizieren. Mit Linn vielleicht ein wenig mehr. Insgesamt ist das Buch jedoch sehr ruhig, und die Charaktere machen nur wenig Entwicklung durch. Manche von Annetts Entscheidungen konnte ich nur schwer nachvollziehen. Vieles konnte sie (noch) nicht verarbeiten. Sie versteckt sich, lebt zurückgezogen. Linn ist da ganz anders. Durch die Ruhe auf der Insel finden die beiden langsam wieder zueinander. Insgesamt ein schönes, ruhiges, poetisches Buch, auch wenn ich mir von Annett mehr Charakterentwicklung gewünscht hätte..
Ich habe das Buch gern gelesen. Ich konnte mich mit sowohl mit Annett als auch mit Linn identifizieren. Mit Linn vielleicht ein wenig mehr. Insgesamt ist das Buch jedoch sehr ruhig, und die Charaktere machen nur wenig Entwicklung durch. Manche von Annetts Entscheidungen konnte ich nur schwer nachvollziehen. Vieles konnte sie (noch) nicht verarbeiten. Sie versteckt sich, lebt zurückgezogen. Linn ist da ganz anders. Durch die Ruhe auf der Insel finden die beiden langsam wieder zueinander. Insgesamt ein schönes, ruhiges, poetisches Buch, auch wenn ich mir von Annett mehr Charakterentwicklung gewünscht hätte..