(Halb)wach durch die Liebe - auf den ersten Seiten beeindruckt

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Was direkt nach den ersten zwei Kapiteln auffällt, ist wie roh und nah sich die Geschichte anfühlt. Auch wenn ich mich selbst nicht unbedingt in der Lebensrealität von Zoe wiedererkenne (und es auch nicht muss), wirkt sie bisher einfach so echt und nahbar, dass sie sich wie eine Freundin liest, die ich von der Seite beobachte. Ich bin sehr gespannt, in welche Richtung die Auseinandersetzung mit ihren Gefühlen und ihrer Vorstellung von Liebe gehen wird und was ich selbst aus dieser Geschichte mitnehmen kann. Besonders interessant finde ich auch die Freundesclique um Zoe, aber vor allem ihre Freundschaft zu Marie, da hier sehr unterschiedliche Ansichten zum Thema Liebe aufeinander zu treffen scheinen.

Von Sophia Como habe ich bisher noch kein Buch gelesen und weiß daher nicht, ob sich ihr Schreibstil über Genre hinweg vielleicht verändert hat, aber dieser ließ sich auf den ersten Seiten wirklich gut lesen - er ist sehr pointiert, und gleichzeitig angenehm und leicht.

Mit der Leseprobe, die mich bisher überzeugen konnte, und dem doch recht großen Hype um das Buch bin wirklich gespannt, was die Geschichte bereit hält und wie sie ausgehen wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie mit der Charakterentwicklung der Protagonistin trotzdem noch einmal anders enden könnte als manche es von der Art der Prämisse vermuten, und dafür bin ich bereit!