Wie viel Eigenständigkeit hält eine Geschichte aus?
Beim Stöbern nach kommenden Neuerscheinungen bin ich auf "Halbwach" gestoßen und war sofort angetan, sowohl vom raffinierten Titel als auch vom ästhetisch gestalteten Cover, das mit seiner abgewandten Figur unmittelbar meine Neugier geweckt hat.
Zoe erscheint als moderne, feministische und sehr taffe Protagonistin, die konsequent ihren eigenen Weg geht. Besonders angesprochen hat mich dabei die Ambivalenz ihrer Figur: Nach außen oft harsch, zeigen ihre Gedanken doch, dass sie die Zurückweisungen nicht kaltlassen, gerade dann, wenn ihr Gegenüber emotional reagiert.
Die Prämisse, einer weiblichen Figur eher „männlich“ konnotierte Eigenschaften zuzuschreiben, empfinde ich als erfrischend und längst überfällig.
Genau deshalb reizt mich die Geschichte besonders, weil ich gespannt bin, ob dieser Ansatz konsequent durchgehalten wird, oder ob Zoe im Verlauf doch in vertrautere Rollenbilder zurückfindet und ihre Eigenständigkeit zugunsten einer romantischen Entwicklung einbüßt.
Zoe erscheint als moderne, feministische und sehr taffe Protagonistin, die konsequent ihren eigenen Weg geht. Besonders angesprochen hat mich dabei die Ambivalenz ihrer Figur: Nach außen oft harsch, zeigen ihre Gedanken doch, dass sie die Zurückweisungen nicht kaltlassen, gerade dann, wenn ihr Gegenüber emotional reagiert.
Die Prämisse, einer weiblichen Figur eher „männlich“ konnotierte Eigenschaften zuzuschreiben, empfinde ich als erfrischend und längst überfällig.
Genau deshalb reizt mich die Geschichte besonders, weil ich gespannt bin, ob dieser Ansatz konsequent durchgehalten wird, oder ob Zoe im Verlauf doch in vertrautere Rollenbilder zurückfindet und ihre Eigenständigkeit zugunsten einer romantischen Entwicklung einbüßt.