Auf der Suche nach Liebe und Selbstfindung

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"Man sagt, es sind die Menschen, mit denen du schweigen kannst, die wichtig sind. Doch noch wichtiger sind jene, bei denen du laut sein darfst." S. 119

INHALT
Sophia fühlt sich hin und wieder ganz wohl in ihrem Körper - und mit sich selbst. So kurz nach einer Trennung sind es eher gemischte Gefühle. Was war das wieder für eine Beziehung? Klammernde Männer, die sich - obwohl etwas lockeres besprochen wurde - dennoch verlieben? Okay, da fackelt Sophia nicht lang und beendet das Techtelmechtel. Doch dann trifft sie einen jungen Mann, bei dem sie die Klammernde werden könnte. Ihre Meinung und Haltung ändert sich, und plötzlich ist alles anders.

" Du weißt doch wie Männer sind. Einer der vielen Standartsätze eines Mannes, dessen Selbstwert so gering ist, dass er die Frau seiner Wahl am liebsten hinter Glas sperren würde. Aus Angst, jemand könnte sie ihm wegschnappen. Als wären wir Sammlerstücke ohne eigenen Willen. Als ginge es nicht um ihre Übergriffe, sondern um die Länge unseres Rockes." S. 14

EINDRUCK UND FAZIT
Ich gebe es zu, in der Mitte dachte ich: ohje - hoffentlich wird es jetzt keine Liebesschnulze mit Happy End. (ich kann euch verraten, wurde es nicht - und das gefiel mir). Ich mochte das Buch - so viele Szenen, Sätze, die ich gefühlt habe. Sophia ist eine richtig starke Protagonistin. Sie ist voller Zweifel - und zeitgleich so klar - ich glaube, ich konnte mich genau deshalb so gut in sie hineinversetzen. Eine Geschichte, die das Herz nicht erwärmt - sondern zum nachdenken anregt. Ich mochte es sehr!