Bin ich einfach zu alt dafür?
Leider konnte mich die Geschichte rund um Zoe in Halbwach nicht wirklich packen. Vielleicht bin ich inzwischen einfach zu alt für diese Art von Geschichte – oder Zoe und ich haben schlicht nicht zusammengefunden.
Mein größtes Problem waren die Charaktere: Keiner von ihnen war mir so richtig sympathisch, wodurch es mir schwerfiel, mit ihnen mitzufiebern oder eine emotionale Verbindung aufzubauen. Dazu empfand ich das Lesen stellenweise als ziemlich zäh. Vieles wiederholt sich – Partynächte, unverbindliche Beziehungen und sehr viel Gedankenkarrussell. Dadurch wirkte die Geschichte auf mich mit der Zeit ziemlich redundant und konstruiert und konnte dadurch leider keine wirkliche Sogwirkung entwickeln.
Sophia Como war mir bisher tatsächlich noch kein Begriff. Erst durch Halbwach habe ich mitbekommen, dass sie vor allem als Romance-Autorin bekannt ist und sich mit diesem Buch in ein neues Genre wagt. Auch wenn mich die Geschichte persönlich nicht abholen konnte, merkt man doch, dass sie Atmosphäre und Gefühle sehr gut vermitteln kann.
Mein persönliches Highlight war ganz klar das Frankfurt-Setting. Die Beschreibungen der Stadt haben mir besonders gut gefallen und waren für mich das Beste an der Geschichte. Frankfurt wird greifbar, lebendig und verleiht der Handlung eine ganz eigene Atmosphäre. Gerade diese Passagen mochte ich wirklich gerne.
Insgesamt ist Halbwach sprachlich und atmosphärisch durchaus interessant und punktet für mich vor allem mit seinem tollen Frankfurt-Setting. Inhaltlich blieb es für mich jedoch ein eher zähes Leseerlebnis, das mich emotional nicht wirklich erreichen konnte. Schade, denn gerade das Setting hätte für mich definitiv das Potenzial für mehr gehabt.
Mein größtes Problem waren die Charaktere: Keiner von ihnen war mir so richtig sympathisch, wodurch es mir schwerfiel, mit ihnen mitzufiebern oder eine emotionale Verbindung aufzubauen. Dazu empfand ich das Lesen stellenweise als ziemlich zäh. Vieles wiederholt sich – Partynächte, unverbindliche Beziehungen und sehr viel Gedankenkarrussell. Dadurch wirkte die Geschichte auf mich mit der Zeit ziemlich redundant und konstruiert und konnte dadurch leider keine wirkliche Sogwirkung entwickeln.
Sophia Como war mir bisher tatsächlich noch kein Begriff. Erst durch Halbwach habe ich mitbekommen, dass sie vor allem als Romance-Autorin bekannt ist und sich mit diesem Buch in ein neues Genre wagt. Auch wenn mich die Geschichte persönlich nicht abholen konnte, merkt man doch, dass sie Atmosphäre und Gefühle sehr gut vermitteln kann.
Mein persönliches Highlight war ganz klar das Frankfurt-Setting. Die Beschreibungen der Stadt haben mir besonders gut gefallen und waren für mich das Beste an der Geschichte. Frankfurt wird greifbar, lebendig und verleiht der Handlung eine ganz eigene Atmosphäre. Gerade diese Passagen mochte ich wirklich gerne.
Insgesamt ist Halbwach sprachlich und atmosphärisch durchaus interessant und punktet für mich vor allem mit seinem tollen Frankfurt-Setting. Inhaltlich blieb es für mich jedoch ein eher zähes Leseerlebnis, das mich emotional nicht wirklich erreichen konnte. Schade, denn gerade das Setting hätte für mich definitiv das Potenzial für mehr gehabt.