Dieses Buch ist so unglaublich authentisch, ehrlich und gut erzählt!
“Ich hatte schon immer eine Schwäche für Liebesgeschichten. Nie aber für die Liebe selbst.”
Inhalt:
Als erfolgreiche Autorin liebt Zoe romantische Geschichten – solange sie nicht ihre eigenen sind. Denn im wahren Leben bedeutet Liebe für sie Enge und Stress. Also bleibt sie unabhängig, geht feiern, hat One Nights Stands und treibt ihre Karriere voran. Zoe ist überzeugt: Sie braucht keine Beziehung. Als sie den attraktiven Mael kennenlernt, scheint alles perfekt. Auch er möchte unter keinen Umständen eine feste Bindung eingehen und bietet Zoe genau das, was sie will - Nähe ohne Verpflichtung. Doch diese Nähe fühlt sich mit einem Mal gar nicht mehr so unverbindlich an, und Zoes sorgfältig entwickeltes Lebenskonzept bekommt Risse. Schließlich begibt sie sich auf eine schonungslos ehrliche Reise zu sich selbst und muss dabei nicht wenige Fragen beantworten: Was wird von uns in Beziehungen erwartet? Warum wollen wir immer das, was wir nicht haben können? Und warum ist sie wirklich seit so vielen Jahren Single?
Meine Meinung:
Dieses Buch ist so unglaublich authentisch, ehrlich und gut erzählt!
Als großer Fan von den Geschichten von Sophia Como, habe ich mich sehr auf ihren neuen, realistischen Roman gefreut, der sich einfach so so gut angehört hat. Und ich wurde auf keinen Fall enttäuscht. Ich glaube, kaum ein Buch, das ich in letzter Zeit gelesen habe, war so roh, so echt und ließ mich noch lange über den Inhalt nachdenken.
Das Cover alleine finde ich sehr ansprechend. Die gezeichnete Person passt perfekt zu Zoe, der Hauptprotagonistin des Buches. Der Blazer zeigt sie als starke, selbstbewusste Frau und auch die Schrift ist ideal für die Optik. So wurde ich von der Gestaltung definitiv sofort angesprochen. Wahrscheinlich hätte ich mir das Buch auch nur aus diesem Grund direkt gekauft.
Auch der Schreibstil der Autorin war eingängig und wahnsinnig greifbar. Was einfach auch daran lag, dass man sich als Leser*in sehr leicht mit Zoe und ihren Gedanken identifizieren kann. Das Thema Bindungsangst beschreibt Sophia Como wirklich perfekt, mit allen Ängsten und Sorgen, die dazu gehören. Was bei den heutigen Zeiten und dem Dating-Markt für mich nicht überraschend war. Besonders in unserer Generation ist das Thema irgendwie so relevant. Grandios fand ich aber auch die Dialoge zwischen den Protagonisten. Und auch, dass der Roman nur aus einer Perspektive, der von Zoe erzählt wird, hat die Handlung noch einmal sehr realistisch wirken lassen in meinen Augen.
Vor allem lebt die Geschichte jedoch sehr von den Charakteren. Zoe war dabei für mich eine erfolgreiche, ehrgeizige und unglaublich starke Protagonistin, die nie wirklich ihre Gefühle zeigt und sich oftmals auch hinter ihrer Fassade versteckt. Doch umso mehr Seiten man liest, umso mehr lässt man sich auf ihr Gefühlschaos ein und sieht, dass sie sich damit doch eigentlich nur schützen wollte. Zoe hat ihr Leben auf jeden Fall fest im Griff, braucht keinen Mann und fokussiert ihre Karriere als Autorin mehr als echte Bindungen. Und all diese Punkte konnte ich absolut verstehen.
Interessant fand ich ebenfalls Mael, der im Grunde ein ähnliches Mindset hat. Vielleicht verstehen sich die beiden auch deshalb so unglaublich gut. Er wirkte auf mich wahnsinnig charmant, charismatisch und authentisch zugleich. Wobei auch er sich über das Buch hinweg einfach weiterentwickelt, über sich hinaus wächst und zu sich selbst findet.
Die Handlung selbst ist in meinen Augen keine klassische Liebesgeschichte, sondern stellt eher Fragen in den Raum, die man sich in diesem Alter stellt. Dennoch entwickelt sich die Beziehung der beiden in einem nachvollziehbaren Tempo, geht weder viel zu schnell, noch zu langsam. Denn auch wenn eigentlich beide keine Gefühle im Spiel haben wollen, können sie sich der Anziehung irgendwann nicht mehr entziehen. Eher durchleben beide einige Höhen und Tiefen, bevor sie sich wirklich aufeinander einlassen können. Eben wie im echten Leben.
Spannend fand ich auch, wie die Autorin die klassischen Muster von Beziehungen hinterfragt und man sich selbst als Leser*in so gewissermaßen auch selbst reflektiert. So ist mir vor allem auch der erste Satz (hier als Zitat) im Kopf hängen geblieben.
Zudem möchte ich noch kurz auf die Nebenprotagonisten eingehen, die die Geschichte für mich ebenfalls sehr ausgemacht haben. Sie haben der Handlung nämlich ebenfalls Tiefe verliehen.
Für mich ist das Buch deshalb ein absolutes Jahreshighlight, dass ich jedem nur ans Herz legen kann, der eine realistische Geschichte mit starken Protagonisten lesen möchte. Von meiner Seite aus deshalb eine ganz große Leseempfehlung. Ich bin gespannt, ob noch weitere Werke dieser Art von der Autorin folgen werden. Mich würde es auf jeden Fall unglaublich freuen.
Inhalt:
Als erfolgreiche Autorin liebt Zoe romantische Geschichten – solange sie nicht ihre eigenen sind. Denn im wahren Leben bedeutet Liebe für sie Enge und Stress. Also bleibt sie unabhängig, geht feiern, hat One Nights Stands und treibt ihre Karriere voran. Zoe ist überzeugt: Sie braucht keine Beziehung. Als sie den attraktiven Mael kennenlernt, scheint alles perfekt. Auch er möchte unter keinen Umständen eine feste Bindung eingehen und bietet Zoe genau das, was sie will - Nähe ohne Verpflichtung. Doch diese Nähe fühlt sich mit einem Mal gar nicht mehr so unverbindlich an, und Zoes sorgfältig entwickeltes Lebenskonzept bekommt Risse. Schließlich begibt sie sich auf eine schonungslos ehrliche Reise zu sich selbst und muss dabei nicht wenige Fragen beantworten: Was wird von uns in Beziehungen erwartet? Warum wollen wir immer das, was wir nicht haben können? Und warum ist sie wirklich seit so vielen Jahren Single?
Meine Meinung:
Dieses Buch ist so unglaublich authentisch, ehrlich und gut erzählt!
Als großer Fan von den Geschichten von Sophia Como, habe ich mich sehr auf ihren neuen, realistischen Roman gefreut, der sich einfach so so gut angehört hat. Und ich wurde auf keinen Fall enttäuscht. Ich glaube, kaum ein Buch, das ich in letzter Zeit gelesen habe, war so roh, so echt und ließ mich noch lange über den Inhalt nachdenken.
Das Cover alleine finde ich sehr ansprechend. Die gezeichnete Person passt perfekt zu Zoe, der Hauptprotagonistin des Buches. Der Blazer zeigt sie als starke, selbstbewusste Frau und auch die Schrift ist ideal für die Optik. So wurde ich von der Gestaltung definitiv sofort angesprochen. Wahrscheinlich hätte ich mir das Buch auch nur aus diesem Grund direkt gekauft.
Auch der Schreibstil der Autorin war eingängig und wahnsinnig greifbar. Was einfach auch daran lag, dass man sich als Leser*in sehr leicht mit Zoe und ihren Gedanken identifizieren kann. Das Thema Bindungsangst beschreibt Sophia Como wirklich perfekt, mit allen Ängsten und Sorgen, die dazu gehören. Was bei den heutigen Zeiten und dem Dating-Markt für mich nicht überraschend war. Besonders in unserer Generation ist das Thema irgendwie so relevant. Grandios fand ich aber auch die Dialoge zwischen den Protagonisten. Und auch, dass der Roman nur aus einer Perspektive, der von Zoe erzählt wird, hat die Handlung noch einmal sehr realistisch wirken lassen in meinen Augen.
Vor allem lebt die Geschichte jedoch sehr von den Charakteren. Zoe war dabei für mich eine erfolgreiche, ehrgeizige und unglaublich starke Protagonistin, die nie wirklich ihre Gefühle zeigt und sich oftmals auch hinter ihrer Fassade versteckt. Doch umso mehr Seiten man liest, umso mehr lässt man sich auf ihr Gefühlschaos ein und sieht, dass sie sich damit doch eigentlich nur schützen wollte. Zoe hat ihr Leben auf jeden Fall fest im Griff, braucht keinen Mann und fokussiert ihre Karriere als Autorin mehr als echte Bindungen. Und all diese Punkte konnte ich absolut verstehen.
Interessant fand ich ebenfalls Mael, der im Grunde ein ähnliches Mindset hat. Vielleicht verstehen sich die beiden auch deshalb so unglaublich gut. Er wirkte auf mich wahnsinnig charmant, charismatisch und authentisch zugleich. Wobei auch er sich über das Buch hinweg einfach weiterentwickelt, über sich hinaus wächst und zu sich selbst findet.
Die Handlung selbst ist in meinen Augen keine klassische Liebesgeschichte, sondern stellt eher Fragen in den Raum, die man sich in diesem Alter stellt. Dennoch entwickelt sich die Beziehung der beiden in einem nachvollziehbaren Tempo, geht weder viel zu schnell, noch zu langsam. Denn auch wenn eigentlich beide keine Gefühle im Spiel haben wollen, können sie sich der Anziehung irgendwann nicht mehr entziehen. Eher durchleben beide einige Höhen und Tiefen, bevor sie sich wirklich aufeinander einlassen können. Eben wie im echten Leben.
Spannend fand ich auch, wie die Autorin die klassischen Muster von Beziehungen hinterfragt und man sich selbst als Leser*in so gewissermaßen auch selbst reflektiert. So ist mir vor allem auch der erste Satz (hier als Zitat) im Kopf hängen geblieben.
Zudem möchte ich noch kurz auf die Nebenprotagonisten eingehen, die die Geschichte für mich ebenfalls sehr ausgemacht haben. Sie haben der Handlung nämlich ebenfalls Tiefe verliehen.
Für mich ist das Buch deshalb ein absolutes Jahreshighlight, dass ich jedem nur ans Herz legen kann, der eine realistische Geschichte mit starken Protagonisten lesen möchte. Von meiner Seite aus deshalb eine ganz große Leseempfehlung. Ich bin gespannt, ob noch weitere Werke dieser Art von der Autorin folgen werden. Mich würde es auf jeden Fall unglaublich freuen.