gute Unterhaltung
"Halbwach" von Sophia Como hat mich insgesamt wirklich gut unterhalten. Die Geschichte rund um Zoe ist humorvoll, modern und an vielen Stellen herrlich direkt geschrieben.
Zoe ist eine erfolgreiche Autorin von Liebesgeschichten, glaubt selbst aber überhaupt nicht an die große Liebe für sich. Beziehungen bedeuten für sie vor allem Einschränkung und Stress. Statt sich zu binden, genießt sie ihre Unabhängigkeit, geht feiern und hat unverbindliche Affären. Als sie Mael kennenlernt, scheint er perfekt zu ihr zu passen, denn auch er möchte keine feste Beziehung. Also lassen sich die beiden auf eine unverbindliche Nähe ein – zumindest in der Theorie. Denn je näher sie sich kommen, desto schwieriger wird es, die eigenen Gefühle einfach auszublenden.
Ich fand es spannend, Zoe auf ihrem Weg zu begleiten und zu sehen, wie ihr sorgfältig aufgebautes Lebenskonzept langsam ins Wanken gerät. Besonders die Fragen rund um Erwartungen an Beziehungen, Freiheit und die Angst vor Nähe fand ich interessant.
Allerdings hatte ich mit Zoe auch so meine Schwierigkeiten. Manchmal war sie mir einfach zu berlinerisch und ihre Art ging mir dadurch ein bisschen auf die Nerven. Außerdem konnte ich nicht ganz nachvollziehen, warum sie so vehement gegen die Liebe und jede Form von Bindung ist. Ihre Einstellung war für mich nicht immer vollkommen verständlich, wodurch ich emotional nicht ganz so nah an ihr dran war, wie ich es mir gewünscht hätte.
Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten. Der Schreibstil ist locker, witzig und angenehm zu lesen, und gerade die teilweise chaotische Dynamik zwischen Zoe und Mael sorgt für einige unterhaltsame Momente.
Insgesamt also eine moderne und humorvolle Geschichte über Liebe, Freiheit und die Frage, ob man sich seinen eigenen Gefühlen wirklich dauerhaft entziehen kann. Nicht alles an Zoe konnte ich nachvollziehen, aber langweilig wurde es definitiv nicht. Dafür gibt es von mir 4 Sterne.
Zoe ist eine erfolgreiche Autorin von Liebesgeschichten, glaubt selbst aber überhaupt nicht an die große Liebe für sich. Beziehungen bedeuten für sie vor allem Einschränkung und Stress. Statt sich zu binden, genießt sie ihre Unabhängigkeit, geht feiern und hat unverbindliche Affären. Als sie Mael kennenlernt, scheint er perfekt zu ihr zu passen, denn auch er möchte keine feste Beziehung. Also lassen sich die beiden auf eine unverbindliche Nähe ein – zumindest in der Theorie. Denn je näher sie sich kommen, desto schwieriger wird es, die eigenen Gefühle einfach auszublenden.
Ich fand es spannend, Zoe auf ihrem Weg zu begleiten und zu sehen, wie ihr sorgfältig aufgebautes Lebenskonzept langsam ins Wanken gerät. Besonders die Fragen rund um Erwartungen an Beziehungen, Freiheit und die Angst vor Nähe fand ich interessant.
Allerdings hatte ich mit Zoe auch so meine Schwierigkeiten. Manchmal war sie mir einfach zu berlinerisch und ihre Art ging mir dadurch ein bisschen auf die Nerven. Außerdem konnte ich nicht ganz nachvollziehen, warum sie so vehement gegen die Liebe und jede Form von Bindung ist. Ihre Einstellung war für mich nicht immer vollkommen verständlich, wodurch ich emotional nicht ganz so nah an ihr dran war, wie ich es mir gewünscht hätte.
Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten. Der Schreibstil ist locker, witzig und angenehm zu lesen, und gerade die teilweise chaotische Dynamik zwischen Zoe und Mael sorgt für einige unterhaltsame Momente.
Insgesamt also eine moderne und humorvolle Geschichte über Liebe, Freiheit und die Frage, ob man sich seinen eigenen Gefühlen wirklich dauerhaft entziehen kann. Nicht alles an Zoe konnte ich nachvollziehen, aber langweilig wurde es definitiv nicht. Dafür gibt es von mir 4 Sterne.