Halbwach und dadurch nur halbehrlich
Erste Gedanken: Sophia Como kannte ich zuerst aus dem New-Adult-Genre, hatte von ihr bisher jedoch nur eine Kurzgeschichte in einer Anthologie gelesen. Als ich jedoch auf die Ankündigung von „Halbwach“ aufmerksam wurde, landete dieser Roman direkt auf meine Wunschliste – und ich wurde nicht enttäuscht.
Das Cover: Sehr atmosphärisch und nachdenklich. Die Protagonistin blickt gedankenversunken in die Ferne und sitzt allein in ihrer Wohnung. Ich finde die abgebildete Frau jedoch sehr normschön und dadurch für mich erst einmal unzugänglich, aber das ist nur mein Empfinden. Gleichzeitig wird Zoe als sehr konventionell attraktiv beschrieben, weswegen es wiederum passt.
Die Handlung: Für die Romance-Autorin Zoe passen Beziehungen nicht in ihren Alltag. Ihr Motto: Nichts Festes und somit keine Gefühle. Letzteres klappt viele Jahre für sie, bis sie eines Tages auf Mael trifft, der ihr genau das verspricht. Nichts Verbindliches. Keine Verliebtheit. Doch zum ersten Mal bröckelt Zoes Fassade und alles fühlt sich mit Mael sehr intim und innig an. Plötzlich muss sich Zoe fragen, ob ihre Herangehensweise an Beziehungen wirklich das ist, was sie ehrlich möchte…
Meine Gedanken: Diese Geschichte las sich wie ein Sog. Die Lesenden werden sehr zügig in Zoes Leben eingeführt und recht schnell bekam ich einen Einblick in ihren Alltag, ihr Berufsleben und ihre Lebensweise. Ebenso schnell merkte ich jedoch auch vermeidende Verhaltensmuster, bei welchen ich umso gespannter war, wann die Protagonistin diese bemerken würde. Sophia Como schafft es jedoch gekonnt Zoe authentisch und nachvollziehbar zu schreiben. Diese Geschichte ist ehrlich, hat Ecken und Kanten und zeigt die gesamte Gefühlspalette. Die Charaktere dürfen Fehler machen, daraus lernen und diese reflektieren. Andere wiederum werden wohl nie aus ihren Fehlern lernen und das zeigt leider die Lebensrealität von vielen Menschen. Ich habe unglaublich bei Zoe mitgefühlt, habe mich ständig gefragt, wie es mit ihr und ihrer Familie wohl weitergeht und auch, ob sie jemals ihre Mauern einreißen kann. Einzig den Schluss empfand ich ein wenig zu schnell. Mir wurden gewisse Erkenntnisse etwas zu zügig abgehandelt dafür, dass alles so lange darauf aufgebaut wurde. Da hätte ich mir noch ein wenig mehr Entspannung und auch Raum gewünscht.
Die Charaktere: Die Autorin hat es geschafft, vielschichtige Charaktere zu schreiben, bei denen ich sowohl positive als auch negative Eigenschaften benennen könnte – und das finde ich gut so. Sie sind menschlich und nachvollziehbar (einige hingegen jedoch nicht, die hätte ich gerne geschüttelt). Zoe hätte ich zwischendurch so gerne in den Arm genommen und bin wirklich beeindruckt, welche Entwicklung sie im Laufe der Handlung durchläuft.
Fazit: Eine Geschichte, die mich wirklich positiv überrascht hat und auch recht schnell von sich überzeugen konnte. Einzig beim Schluss hätte ich mir noch mehr Raum gewünscht, weswegen ich hier 4/5 Sternen vergebe und eine Leseempfehlung. Ich hoffe, dass die Autorin noch mehr Bücher in diesem Genre herausbringen wird!
Das Cover: Sehr atmosphärisch und nachdenklich. Die Protagonistin blickt gedankenversunken in die Ferne und sitzt allein in ihrer Wohnung. Ich finde die abgebildete Frau jedoch sehr normschön und dadurch für mich erst einmal unzugänglich, aber das ist nur mein Empfinden. Gleichzeitig wird Zoe als sehr konventionell attraktiv beschrieben, weswegen es wiederum passt.
Die Handlung: Für die Romance-Autorin Zoe passen Beziehungen nicht in ihren Alltag. Ihr Motto: Nichts Festes und somit keine Gefühle. Letzteres klappt viele Jahre für sie, bis sie eines Tages auf Mael trifft, der ihr genau das verspricht. Nichts Verbindliches. Keine Verliebtheit. Doch zum ersten Mal bröckelt Zoes Fassade und alles fühlt sich mit Mael sehr intim und innig an. Plötzlich muss sich Zoe fragen, ob ihre Herangehensweise an Beziehungen wirklich das ist, was sie ehrlich möchte…
Meine Gedanken: Diese Geschichte las sich wie ein Sog. Die Lesenden werden sehr zügig in Zoes Leben eingeführt und recht schnell bekam ich einen Einblick in ihren Alltag, ihr Berufsleben und ihre Lebensweise. Ebenso schnell merkte ich jedoch auch vermeidende Verhaltensmuster, bei welchen ich umso gespannter war, wann die Protagonistin diese bemerken würde. Sophia Como schafft es jedoch gekonnt Zoe authentisch und nachvollziehbar zu schreiben. Diese Geschichte ist ehrlich, hat Ecken und Kanten und zeigt die gesamte Gefühlspalette. Die Charaktere dürfen Fehler machen, daraus lernen und diese reflektieren. Andere wiederum werden wohl nie aus ihren Fehlern lernen und das zeigt leider die Lebensrealität von vielen Menschen. Ich habe unglaublich bei Zoe mitgefühlt, habe mich ständig gefragt, wie es mit ihr und ihrer Familie wohl weitergeht und auch, ob sie jemals ihre Mauern einreißen kann. Einzig den Schluss empfand ich ein wenig zu schnell. Mir wurden gewisse Erkenntnisse etwas zu zügig abgehandelt dafür, dass alles so lange darauf aufgebaut wurde. Da hätte ich mir noch ein wenig mehr Entspannung und auch Raum gewünscht.
Die Charaktere: Die Autorin hat es geschafft, vielschichtige Charaktere zu schreiben, bei denen ich sowohl positive als auch negative Eigenschaften benennen könnte – und das finde ich gut so. Sie sind menschlich und nachvollziehbar (einige hingegen jedoch nicht, die hätte ich gerne geschüttelt). Zoe hätte ich zwischendurch so gerne in den Arm genommen und bin wirklich beeindruckt, welche Entwicklung sie im Laufe der Handlung durchläuft.
Fazit: Eine Geschichte, die mich wirklich positiv überrascht hat und auch recht schnell von sich überzeugen konnte. Einzig beim Schluss hätte ich mir noch mehr Raum gewünscht, weswegen ich hier 4/5 Sternen vergebe und eine Leseempfehlung. Ich hoffe, dass die Autorin noch mehr Bücher in diesem Genre herausbringen wird!